Fachartikel 02_2020

  • Grubenwasserhaltung des Steinkohlenbergbaus für die Ewigkeit – Zwischenbilanz der Erkenntnisse zu den Betriebsplänen und den wasserrechtlichen Erlaubnissen

    Mit der endgültigen Einstellung des aktiven Steinkohlenbergbaus in Nordrhein-Westfalen am 31. Dezember 2018 hat nun die Nachsorgephase begonnen. Mit dem Ende der Gewinnung geht der ursprüngliche Zweck der Grubenwasserhaltung verloren, nämlich durch das Annehmen und Abpumpen des Wassers die Hereingewinnung des Bodenschatzes erst möglich zu machen. Daher stellte sich die…

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  • Einsatz von Hüllrohren beim Umbau von Wasserhaltungsstandorten zu Brunnenanlagen am Beispiel Carolinenglück 3

    Durch die Nordwanderung des Bergbaus existiert ein ausgeprägtes untertägiges Streckennetz, sodass miteinander verbundene Bergwerke zu Wasserprovinzen verbunden werden. Hierdurch kann die Wasserhebung zentralisiert werden. Derzeit wird das Grubenwasser auf insgesamt 13 Standorten gehoben, wobei das Grubenwasserkonzept der RAG Aktiengesellschaft, Essen, eine langfristige Reduzierung auf sechs Standorte vorsieht. Um dieses Ziel…

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  • Der explosionsfeste Hüllrohrverschluss mit Klappenmechanismus

    Die Optimierung der Wasserhaltungen erfolgt durch den Umbau der zentralen Wasserhaltungen zu Brunnen. Um den Zugriff auf die Grubenwässer sicherzustellen, werden sogenannte Hüllrohre abschnittweise in die Verfüllsäule einbetoniert. In diese Hüllrohre können dann zu einem späteren Zeitpunkt Tauchmotorpumpen eingehängt werden. Während des Einbaus der Hüllrohre und somit auch während der…

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  • Entwicklung eines Betoniersystems nach dem Funktionsprinzip der Kletterschalung zur Teilverfüllung des Schachts Friedlicher Nachbar

    Der Schacht Friedlicher Nachbar in Bochum gehört zu den 13 zentralen Wasserhaltungsstandorten der RAG Aktiengesellschaft, Essen. Die Besonderheit an diesem Standort ist, dass der Umbau zum Brunnenbetrieb ohne Abschaltung der Pumpen im sonderbewetterten Schacht erfolgen muss, da das Abschalten ein Anstieg des Grubenwassers zur Folge hätte. Hieraus würden Wasserübertritte in…

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  • Long-term Impact of Coal Mining on Surface Movement: Residual Subsidence versus Uplift

    It is well known that longwall mining leads to a significant amount of surface subsidence. This is driven by a mechanical stress-deformation process that is initiated when the roof collapses in the mined-out area. Since entire coal basins recently have been closed in Europe, the focus has moved more to…

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  • Neue Perspektiven

    Die Gestaltung der Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort mit der dazugehörigen fristgerechten Sanierung sowie Vorbereitung der Flächen für zukünftige Nutzungen gehört zu den besonderen Herausforderungen der RAG Montan Immobilien GmbH, Essen, die seit über 40 Jahren stillgelegte Zechenareale nachhaltig revitalisiert. Das Parkareal der Landesgartenschau auf dem ehemaligen Gelände des Bergwerks West…

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  • Forschungsbereiche im Nachbergbau

    Um den Herausforderungen der Nachbergbauära zu begegnen, hat das Forschungszentrum Nachbergbau (FZN) an der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) in Bochum einen integrierten Ansatz entwickelt, der vier Forschungsbereiche umfasst: Ewigkeitsaufgaben und Grubenwassermanagement, Geomonitoring im Alt- und Nachbergbau, Materialwissenschaften zum Erhalt und zur Neunutzung des industriellen Erbes sowie Reaktivierung und Transition.…

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  • Neue nationale Rohstoffstrategie: Keine Nachhaltigkeit ohne Einbeziehung des Nachbergbaus

    Mit einer neuen nationalen Rohstoffstrategie will die Bundesregierung ab 2020 den aktuellen und absehbaren künftigen Herausforderungen bei der Rohstoffsicherung für die deutsche Volkswirtschaft und insbesondere für die deutsche Industrie begegnen. Mehr als in der ersten Rohstoffstrategie von 2010 werden Belange der Nachhaltigkeit betont und erstmals Aspekte auch des Nachbergbaus angesprochen.…

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  • Steinkohle im Jahr 2019

    Das Jahr 2019 war wie schon die Vorjahre 2017 und 2018 für die Steinkohle in Deutschland ein sehr schlechtes Jahr. Für das Jahr 2019 ergab sich ein Rückgang der Stromerzeugung aus Steinkohle um 31 %. In den drei Jahren 2017, 2018 und 2019 ging die Stromerzeugung aus Steinkohle kumuliert um 49 %…

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