{"id":7883,"date":"2018-12-14T10:54:45","date_gmt":"2018-12-14T09:54:45","guid":{"rendered":"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/?page_id=7883"},"modified":"2018-12-14T11:21:25","modified_gmt":"2018-12-14T10:21:25","slug":"company-greetings","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mining-report.de\/english\/company-greetings\/","title":{"rendered":"Company Greetings"},"content":{"rendered":"\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>Becker Mining Systems AG<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>\u201eBergwerk braucht Verstand und eine treue Hand\u201c<\/p>\n<p>Wie in dieser alten bergm\u00e4nnischen Weisheit haben wir die gemeinsamen Jahre im deutschen Steinkohlenbergbau erlebt.<\/p>\n<p>Der Bergbau im Saarland endete im Jahr 2012 nach \u00fcber 260 Jahren mit der Schlie\u00dfung des letzten verbliebenen F\u00f6rderstandorts, des Bergwerks Saar. In den beiden noch verbliebenen Kohlerevieren, im Ruhrgebiet und im M\u00fcnsterland werden zum Ende des Jahres 2018 \u2013 nach etwa 200 Jahren \u2013 die Bergwerke Prosper-Haniel und Ibbenb\u00fcren die F\u00f6rderung einstellen. Damit ist das Auslaufen des deutschen Steinkohlenbergbaus vollzogen.<\/p>\n<p>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1964 hat die Becker Mining Systems AG viele, sich aus dem Anpassungsprozess des deutschen Steinkohlenbergbaus ergebende Innovationen, Umstellungen und technische Ver\u00e4nderungen partnerschaftlich begleitet und unterst\u00fctzt. Im Jahr 1998 wurden die beiden Bergwerksgesellschaften Saarbergwerke AG und Ruhrkohle Bergbau AG zur RAG Deutsche Steinkohle AG verbunden. Weiterhin wurden partnerschaftlich immer die besten M\u00f6glichkeiten zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Arbeitsbedingungen unter Tage sowie zur Steigerung der Kosteneffizienz genutzt und umgesetzt. Technologisch waren und sind die deutschen Bergwerke aus diesen Gr\u00fcnden Vorreiter und weithin auch Vorbilder.<\/p>\n<p>So sind die Entwicklungen beider Unternehmen in den zur\u00fcckliegenden 54 Jahren miteinander verbunden. Wie es das Zitat eingangs beschreibt, haben w\u00e4hrend dieser Zeit \u201eVerstand und eine treue Hand\u201c stets miteinander harmoniert und auch in schwierigen Zeiten funktioniert.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche der RAG Aktiengesellschaft, der RAG-Stiftung, der Evonik Industries AG und der IG BCE viel Erfolg bei ihrem zukunftsorientierten Handeln. Dem gemeinsam initiierten Projekt \u201eGl\u00fcckauf Zukunft!\u201c geb\u00fchrt gr\u00f6\u00dfter Respekt. Es wird den durch den Strukturwandel ver\u00e4nderten Bergbauregionen Deutschlands ein Ansporn sein, sich dynamisch in eine erfolgreiche Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n<p>Es gr\u00fc\u00dft Sie alle, mit einem herzlichen Gl\u00fcckauf,<br \/>\nFranz Becker<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.becker-mining.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7897\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_becker_mining.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>CFT GmbH Compact Filter Technic<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>\u201eAde, nun ade!\u201c<\/p>\n<p>\u201eAde, nun ade!\u201c hei\u00dft es im traditionellen Steigerlied \u201eGl\u00fcck auf, der Steiger kommt\u201c. Wir sagen nun \u201eAde\u201c zur deutschen Steinkohlenf\u00f6rderung \u2013 ein gro\u00dfes Kapitel der Industriegeschichte geht zu Ende. Der Steinkohlenbergbau hinterl\u00e4sst ein gro\u00dfes Erbe und hat nicht nur das Ruhrgebiet ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt und geformt, sondern auch die deutschen Bergbauzulieferer. Dazu z\u00e4hlen auch wir, die CFT GmbH Compact Filter Technic. Aus den vergangenen Jahrzehnten nehmen wir f\u00fcr unseren zuk\u00fcnftigen Weg viel Wissen und Erfahrungen mit, aber auch eine durch den Bergbau gepr\u00e4gte Unternehmenskultur, die auf Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Gemeinschaft fu\u00dft.<\/p>\n<p>Der Ausstieg aus der Steinkohlenf\u00f6rderung bedeutet einen umfassenden Wandel im Ruhrgebiet und in NRW, den die RAG Aktiengesellschaft solidarisch und friedlich vollzogen hat. Es konnte eine L\u00f6sung im Sinne des \u201eMiteinanders\u201c gefunden werden, zwischen Belegschaft, Unternehmen und Gewerkschaft. Durch dieses Miteinander konnte der jahrelange Auslaufprozess, der mit der Schlie\u00dfung der letzten Zeche im Dezember 2018 nun endet, sozial vertr\u00e4glich bewerkstelligt werden.<\/p>\n<p>Im Namen der CFT GmbH und der CFH Unternehmensgruppe, deren Schwerpunkt auf effektiven lufttechnischen L\u00f6sungen f\u00fcr den Umwelt-, Arbeits- sowie Gesundheitsschutz liegt, w\u00fcnschen wir der RAG Aktiengesellschaft weiterhin viel Erfolg bei den weiteren Herausforderungen, die der Nachbergbau, die Ewigkeitsaufgaben sowie der Strukturwandel mit sich bringen. Wir danken der RAG Aktiengesellschaft f\u00fcr die langj\u00e4hrige gute, offene und ehrliche Zusammenarbeit, die wir sehr gesch\u00e4tzt haben. Wir sind stolz darauf, mit unseren Produkten den deutschen Steinkohlenbergbau gest\u00e4rkt zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/cft-gmbh.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7896\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_cft.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>Deilmann-Haniel GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Das Ende ist kein Ende \u2013 eine Anmerkung von Deilmann-Haniel, Dortmund-Kurl<\/p>\n<p>Es wird viel geredet und geschrieben \u00fcber das Ende des Bergbaus in Deutschland im Dezember 2018.<\/p>\n<p>Das, was jetzt seit Monaten gesagt wird, m\u00f6chte ich nicht wiederholen, sondern einmal etwas aus der Sicht eines \u00c4lteren bei einer Schachtbaufirma schreiben.<\/p>\n<p>Das mit dem Ende stimmt nicht ganz, aber es hat sich im Denken eingefressen, dass jetzt in ein paar Wochen Schluss ist mit dem Bergbau in Deutschland. Nat\u00fcrlich ist Schluss mit dem Kohlef\u00f6rdern und Schluss mit den vielen Zechen, wo auf jeder Zeche Tausende M\u00e4nner jeden Tag in die Gruben gefahren sind.<\/p>\n<p>Ich pers\u00f6nlich habe im Jahr 1981 auf Zollverein in Essen angefangen und war ab 1986 Steiger auf Hugo in Gelsenkirchen-Buer. Heute wird das Arbeiten unter Tage einseitig glorifiziert. Es war anstrengend, dreckig, laut, hei\u00df und gef\u00e4hrlich. Zehntausende wurden bei Unf\u00e4llen verletzt und Tausende kamen nicht mehr zur\u00fcck und wir haben Dinge gemacht, bei denen man sich heute fragt, wie Menschen das ausgehalten haben.<\/p>\n<p>Wir haben in den letzten Jahren bei Deilmann-Haniel jede Menge junge Leute eingestellt, egal ob Auszubildende oder Techniker oder Ingenieure. Keiner von denen glaubt unsere Geschichten aus der Steinkohle und fast alle w\u00fcrden k\u00fcndigen, wenn sie das ertragen m\u00fcssten, was damals normal war.<\/p>\n<p>Bei Deilmann-Haniel haben wir vor 13 Jahren das Ende kommen sehen und dann im Jahr 2007 mit der Pleite von \u201eAlt-Deilmann\u201c wirklich erlebt. F\u00fcr sehr viele unserer Kollegen gab es kein Auffangnetz wie f\u00fcr die Ruhrk\u00f6hler und der Spruch, dass niemand ins Bergfreie f\u00e4llt, hatte f\u00fcr uns einen sehr bitteren Beigeschmack.<\/p>\n<p>Aber was haben wir heute im Jahr 2018?<\/p>\n<p>Wir haben das Ende von Deilmann 2006\/2007 \u00fcberstanden, weil uns ein neuer Eigent\u00fcmer \u00fcbernommen hat, zu dem die Firma bis heute geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wieso gab es bei uns kein Ende? Weil der Bergbau f\u00fcr uns Schachtbauer nicht zu Ende ist. Den Bergbau in der alten Form gibt es nicht mehr, und wir mussten uns neue Auftr\u00e4ge suchen und die Firma wieder aufbauen.<\/p>\n<p>Das haben wir in den Endlagern f\u00fcr Atomm\u00fcll in Deutschland und im Bergbau im Ausland gemacht. Ausland hei\u00dft Wei\u00dfrussland, Spanien, Portugal, Rum\u00e4nien, Bulgarien, Polen, Belgien, Holland, \u00c4gypten und haupts\u00e4chlich Russland. F\u00fcr den Kali- und Salzbergbau geht es in Deutschland munter weiter, wobei da sogar neue Sch\u00e4chte geplant werden.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen alle in der Firma viel reisen und zu den Kunden gehen; das gab es fr\u00fcher nicht. Unsere Leute m\u00fcssen wochenlang im Ausland sein, was in Sibirien besonders im Winter kein Vergn\u00fcgen ist. Und es geht, wie unsere erfolgreichen Auftr\u00e4ge im Ausland jeden Tag zeigen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2006 waren wir 100 M\u00e4nner und Frauen, als wir pl\u00f6tzlich eine eigenst\u00e4ndige Schachtbaufirma wurden. Heute haben wir mit Tochterfirmen in Russland und Wei\u00dfrussland um die 600 Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Wir haben im Jahr 2009 mit der Ausbildung von Bergleuten begonnen, die heute Bergbautechnologen hei\u00dfen. Das sind zurzeit etwa 20 junge M\u00e4nner. Leider m\u00fcssen diese Jungs zur Berufsschule nach Sondershausen in Th\u00fcringen. Die ersten sind mittlerweile gestandene Bergleute und alle sind vielseitig einsetzbar. Diese Kollegen werden bis 2060, 2065 arbeiten m\u00fcssen und wir werden alles daf\u00fcr tun, dass sie auch weiter bei Deilmann-Haniel arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In 40, 50 Jahren wei\u00df hier keiner mehr, wo die Zechen mal waren oder wie es unter Tage im Alltag war.<\/p>\n<p>Das ist aber auch nicht wichtig.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass es mit dem Bergbau weitergeht und das Ende ist kein Ende.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf aus Dortmund<br \/>\nThomas Ahlbrecht<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.deilmann-haniel.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7895\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_deilmann_haniel.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>DMT GmbH &amp; Co. KG<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>RAG und DMT \u2013 R\u00fcckblick, Gegenwart und Zukunft<\/p>\n<p>Die sichere Steinkohlengewinnung in der anspruchsvollen deutschen Lagerst\u00e4tte, die Beherrschung der Oberfl\u00e4cheneinwirkungen aus dem Bergbau und der verantwortungsvolle Umgang mit den Bergbaufolgen waren und sind spannende Aufgaben der RAG Aktiengesellschaft (RAG), die wir, die heutige DMT-Gruppe (DMT), \u00fcber Jahrzehnte dienstleistend begleiten durften.<\/p>\n<p>Die Z\u00e4sur, das offizielle Ende der deutschen Steinkohlengewinnung zum 21. Dezember 2018 ist f\u00fcr uns Anlass, der RAG mit ihren Tochtergesellschaften, insbesondere der RAG Deutsche Steinkohle AG, der RAG Montan Immobilien GmbH und der RAG Anthrazit Ibbenb\u00fcren GmbH, Dank zu sagen f\u00fcr das vertrauensvolle, gemeinsame und erfolgreiche Schaffen in den vergangenen Jahrzehnten. Dieser Dank gilt vor allem pers\u00f6nlich all unseren Gesch\u00e4fts-, Ansprech- und Projektpartnern, bei der Unternehmensleitung angefangen \u00fcber die Stabsstellen, die Werksleitungen bis hin zum Fachpersonal vor Ort \u00fcber und unter Tage.<\/p>\n<p>In der betrieblichen Praxis stand fallbezogen die Unterst\u00fctzung bei Planungsarbeiten und bei der Verbesserung der unterschiedlichen Produktionsprozesse im Vordergrund. Die Sachverst\u00e4ndigen der unabh\u00e4ngigen DMT-Fachstellen haben Pr\u00fcfungen und Untersuchungen an Anlagen und Anlagenkomponenten vorgenommen. Gemeinsam haben wir in Forschungs- und Entwicklungsprojekten die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Maschinen, Anlagen und Prozessen verbessert. Bei all den Arbeiten standen uns seitens RAG Projektpartner mit hoher Fachkompetenz zur Seite. Auch hierf\u00fcr gro\u00dfer Dank und Anerkennung.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 1737, mit Gr\u00fcndung der Bergamtskasse Grafschaft Mark, gibt es Gesch\u00e4ftsbeziehungen zwischen den Unternehmen des Steinkohlenbergbaus und den Vorg\u00e4ngerorganisationen von DMT, die zun\u00e4chst ausschlie\u00dflich auf den Steinkohlenbergbau ausgerichtet und an ihn gebunden waren. Mit Blick auf den schrumpfenden und auslaufenden Steinkohlenbergbau begleitete uns die RAG als wesentliches Mitglied unseres Gesellschafters, des DMT e.\u2009V., ab dem Jahr 1990, dem Gr\u00fcndungsjahr der heutigen DMT, im Wandel von einem reinen Dienstleister f\u00fcr den deutschen Steinkohlenbergbau zu einem heute internationalen Ingenieurdienstleister bis 2007, dem Jahr des Verkaufs der DMT an die T\u00dcV NORD GROUP. Heute ist die DMT rund um die Themen Bergbau, \u00d6l &amp; Gas, Bauwesen &amp; Infrastruktur sowie Anlagenbau &amp; Verfahrenstechnik weiterhin f\u00fcr die RAG und viele weitere Kunden aktiv und setzt ihren Entwicklungskurs erfolgreich fort. F\u00fcr die Begleitung auf diesem Weg ist die DMT der RAG zu gro\u00dfem Dank verpflichtet.<\/p>\n<p>Mit der Beendigung der Steinkohlenf\u00f6rderung setzen sich f\u00fcr die RAG die Aktivit\u00e4ten des Nachbergbaus weiter fort. Auch in der kommenden Zeit wird die DMT der RAG eng verbunden bleiben und sie als Ingenieurdienstleister bei allen Aufgaben der Schlie\u00dfung und des Nachbergbaus umfassend unterst\u00fctzen. Wir freuen uns auf die fortgesetzte gute Zusammenarbeit mit der RAG bei dieser anspruchsvollen, gesellschaftlich regional bedeutsamen Aufgabe.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dmt-group.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7894\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_dmt.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>Dr\u00e4gerwerk AG &amp; Co. KGaA<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>der Steinkohlenbergbau hat das Ruhrgebiet weit mehr als 100 Jahre gepr\u00e4gt und die Industrialisierung ma\u00dfgeblich beeinflusst. Der steigende Bedarf an Steinkohle wurde durch gr\u00f6\u00dfere und tiefere Bergwerke gedeckt. Die Bewetterung konnte den Anforderungen nicht immer gen\u00fcgen und so waren Schlagwetter und Kohlenstaubexplosionen auch eine Folge der Industrialisierung. Auf der einen Seite galt es, diese Ungl\u00fccke zu verhindern und auf der anderen Seite, im Fall eines Ungl\u00fccks schnell zu helfen. Grubenwehren waren zu der Zeit noch nicht zentral organisiert und es war an den einzelnen Bergwerken, sich selbst zu organisieren. Eine Vorreiterrolle hatte hier Georg Albrecht Meyer, der nicht nur das Grubenrettungswesen der Bergwerksgesellschaft Hibernia einf\u00fchrte, sondern auch in der Entwicklung von frei tragbaren Rettungsger\u00e4ten sehr aktiv war. Nicht ohne Stolz kann ich heute, gut 115 Jahre sp\u00e4ter, feststellen, dass in dieser Phase der Ger\u00e4teneuentwicklungen auch der Name meines Urgro\u00dfvaters Bernhard Dr\u00e4ger genannt wird.<\/p>\n<p>Mit dem \u201eModell 1904\u201c hatten mein Ur-Ur-Gro\u00dfvater Heinrich Dr\u00e4ger und sein Sohn Bernhard das Spektrum ihrer Produktpalette erweitert und erfolgreich das Gebiet der Atemschutztechnik betreten. Der Erfolg dieses Ger\u00e4ts und seiner Nachfolger sorgte daf\u00fcr, dass in Nordamerika schon bald die Angeh\u00f6rigen des Grubenrettungswesens \u201eDraegermen\u201c genannt wurden.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren entstanden nicht nur in Deutschland Hauptstellen f\u00fcr das Grubenrettungswesen, sondern es entstand auch weltweit ein breites Netzwerk an Menschen, die bereit waren, anderen in der Not zu helfen \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinaus. Atemschutz-Kreislaufger\u00e4te aus L\u00fcbeck sind heute auf der ganzen Welt erfolgreich im Einsatz, wenn es darum geht, im Bergbau Hilfe zu leisten. Der Begriff \u201eDraegerman\u201c hat sich dabei fest etabliert.<\/p>\n<p>\u00dcber die ganzen Jahre hinweg haben wir gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet und eng kooperiert. Dank Ihres wertvollen Inputs und des kontinuierlichen Dialogs mit Ihnen, unseren Kunden, konnten wir immer wieder innovative und zuverl\u00e4ssige Schutzausr\u00fcstung entwickeln.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00f6chte ich Ihnen von Herzen danken! Mit der Schlie\u00dfung der Zeche Prosper-Haniel endet hier in Deutschland eine Epoche und das macht einen schon betroffen. Wir sollten die Erinnerungen bewahren und pflegen und nach vorne schauen. F\u00fcr die Zukunft w\u00fcnsche ich Ihnen alles Gute.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf,<br \/>\nIhr Stefan Dr\u00e4ger<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.draeger.com\/de_de\/Home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7893 aligncenter\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_draeger.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>Eickhoff Bergbautechnik GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Ein R\u00fcckblick auf die Gewinnungstechnik im deutschen Steinkohlenbergbau und ein Ausblick in die Zukunft<\/p>\n<p>Bereits im Juli 2017 hatte die Eickhoff Bergbautechnik GmbH den letzten Walzenlader an die Ruhrkohle ausgeliefert unter dem Motto \u201eDanke an die Deutsche Steinkohle f\u00fcr 153 Jahre Verbundenheit\u201c. Dieser letzte Einsatz ist nun erfolgreich abgeschlossen, das Motto wird bleiben.<\/p>\n<p>Eickhoff war mit der Deutschen Steinkohle immer eng verbunden, von der Gr\u00fcndung im Jahr 1864 bis zum heutigen Tag, einhergehend mit dem Ende der Steinkohlengewinnung des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop. Die letzte Steinkohle in Deutschland wurde mit einem Eickhoff-Walzenlader gewonnen, ein Umstand, der die Mitarbeiter des Unternehmens ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Dennoch sind die Weichen f\u00fcr die Zukunft bei Eickhoff gestellt. Die Entwicklung der erfolgreichen Maschinentechnik, die heute international eingesetzt wird, ist nur m\u00f6glich gewesen durch einen starken Heimatmarkt. Bereits mit Beginn des 20sten Jahrhunderts hat Eickhoff den Einstieg der Mechanisierung der Gewinnung mit eingeleitet. Erste Stangenschr\u00e4mmaschinen zeugen von dieser Zeit. Sp\u00e4ter in den 1950er Jahren ging die Entwicklung weiter \u00fcber Ketten-Schr\u00e4mmaschinen bis schlie\u00dflich zur Entwicklung der Walzenlader. Zun\u00e4chst verf\u00fcgten Walzenlader noch \u00fcber hydraulische Antriebe, die an Saar und Ruhr vielfachen Einsatz fanden. Mit der Weiterentwicklung zu moderneren elektrischen Antrieben konnte die Leistung st\u00e4ndig erweitert werden. Auch Gr\u00f6\u00dfe und Gewicht der Maschinen wurden stetig weiterentwickelt, wie sie vom Prinzip her heute State of the Art-Technologie sind. Die Leistungsf\u00e4higkeit konnte kontinuierlich gesteigert werden mit j\u00fcngsten Weltrekorden der F\u00f6rderleistungen von 1.627.000 t pro Monat beim Einsatz einer Maschine vom Typ SL900 in Russland.<\/p>\n<p>Ein technischer Meilenstein in der Automatisierung der Gewin-nungstechnik lag in der Entwicklung eines Walzenladers, der \u201eh\u00f6ren, sehen und f\u00fchlen\u201c kann, ein Gemeinschaftsprojekt von RAG und Eickhoff. Diese, u.\u2009a. mit dem BAUMA Innovationspreis 2011 ausgezeichnete Maschine des Typs SL750 wurde auf den Bergwerken Auguste Victoria und Prosper-Haniel entwickelt, erprobt und schlie\u00dflich in der Produktion eingesetzt. Darin spiegelt sich auch die enorme Innovationskraft der RAG wieder, die stets fokussiert war, die Steinkohlengewinnung sicher und produktiv zu gestalten.<\/p>\n<p>Bereits seit einigen Jahrzehnten konnte Eickhoff sich in internationalen M\u00e4rkten etablieren. Nach Bekanntwerden der Schlie\u00dfung des deutschen Steinkohlenbergbaus hat sich die Eickhoff Bergbautechnik strategisch so ausgerichtet, dass heute der Wegfall des Heimatmarkts kompensiert werden kann. Tochtergesellschaften in China, Russland, Wei\u00dfrussland, Polen, Australien und S\u00fcdafrika arbeiten heute mit der Technik, die im deutschen Steinkohlenbergbau ihren Ursprung hat.<\/p>\n<p>Die Eickhoff Bergbautechnik sagt \u201eDanke an die Deutsche Steinkohle f\u00fcr 154 Jahre Verbundenheit\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.eickhoff-bochum.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7892\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_eickhoff.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>FAB Fachvereinigung Auslandsbergbau<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Know how-Transfer aus dem deutschen Steinkohlenbergbau \u2013 eine bleibende Perle<\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>seit Jahrhunderten haben deutsche Bergingenieure und der deutsche Bergbau nicht nur enge Beziehungen zum Ausland unterhalten, sondern sie haben sich dort auch weitgehend engagiert. Der Wiedereintritt in den Auslandsbergbau nach dem Zweiten Weltkrieg erwies sich zun\u00e4chst als schwierig, da die gro\u00dfen Bergbaukonzerne aus dem anglo-amerikanischen Raum die M\u00e4rkte beherrschten. Vorreiter im Auslandsbergbau auf Steinkohle waren die damaligen Gesellschaften Ruhrkohle AG, Saarbergwerke AG, Thyssen Schachtbau GmbH, Rheinbraun AG und Degussa AG. Zentrale Anliegen der Unternehmen war stets, den technologischen Vorsprung zu nutzen, den man sich in Deutschland in den verschiedenen Kohlerevieren an der Ruhr, der Saar und bei Aachen sozusagen in m\u00fchevoller Kleinarbeit und in enger Zusammenarbeit mit der Bergbauzulieferindustrie erarbeitet hatte. Insofern lag der Fokus des deutschen Steinkohlenbergbaus im Ausland auf dem Know how-Transfer, der uns in vielen Facetten von der geologischen Erkundung \u00fcber Beratungsleistungen bis hin zum Betrieb von Bergwerken im Ausland Wettbewerbsvorteile verschafft hat.<\/p>\n<p>Wesentliche Erfolge ergaben sich aus den im internationalen Vergleich schwierigen Abbau- und Gewinnungsverh\u00e4ltnissen im deutschen Steinkohlenbergbau. Aufgrund des mit der Teufe zunehmenden Gebirgsdrucks nahm die Konvergenz zu, sodass die Strecken arbeitsaufwendiger hergestellt werden mussten. Das f\u00fchrte zu einer regelrechten technischen Revolution in der Beherrschung von Gebirgsdr\u00fccken durch geeigneten Ausbau und die richtige Wahl der Streckenquerschnitte. Bessere Technik erm\u00f6glichte zudem deutlich gr\u00f6\u00dfere Strebl\u00e4ngen \u00fcber 300 m hinaus und leistungsf\u00e4higere F\u00f6rder- und Transportmittel, die eben auch den Transport von gr\u00f6\u00dferen G\u00fctern unter Tage zulie\u00dfen. Ebenso stand die Beherrschung der Bewetterung aufgrund sich erh\u00f6hender Gebirgstemperaturen im Mittelpunkt st\u00e4ndiger Weiterentwicklung des deutschen Steinkohlenbergbaus. Fr\u00fch k\u00fcmmerte man sich bei der RAG auch um die Einf\u00fchrung umweltvertr\u00e4glicher Techniken zur Vermeidung von dauerhaften Sch\u00e4den und h\u00f6herem Nachsorgeaufwand. Im Mittelpunkt der technischen Entwicklung stand immer, die Sicherheit f\u00fcr die eingesetzten Mannschaften im Steinkohlenbergbau zu erh\u00f6hen. Ein Beleg daf\u00fcr sind die vergleichsweise geringen Unfallzahlen in den letzten Jahrzehnten. Das deutsche System des Steinkohlenabbaus unter Tage avancierte so zu einem internationalen Vorbild, das nicht nur zahlreiche Nachahmer fand, sondern vor allem Impulsgeber f\u00fcr zahlreiche technologische Entwicklungen auch anderswo in der Welt war.<\/p>\n<p>Um einen kontinuierlichen Know how-Transfer zu gew\u00e4hrleisten wurden bei der FAB seit dem Jahr 1978 verschiedene Kohle-Arbeitsgruppen (China, Russland, Kasachstan, Ukraine) ins Leben gerufen und gef\u00fchrt. Damit verbunden war und ist der regelm\u00e4\u00dfige Austausch von Experten des deutschen Steinkohlenbergbaus und des Auslandsbergbaus. Unser Dank gilt dem deutschen Steinkohlenbergbau insbesondere f\u00fcr sein fortw\u00e4hrendes Engagement, seine Expertise in die Arbeitsgruppen einzubringen und die technologische Entwicklung im Auslandsbergbau zu f\u00f6rdern. Mit dem Ende des deutschen Steinkohlenbergbaus ist nun auch ein Ende der technischen Weiterentwicklung im Steinkohlenbergbau in gro\u00dfen Teufen verbunden. Der Fundus ist jedoch enorm und bleibt. Eindrucksvoll wird dies in der Buchreihe der Dokumentation der technischen Entwicklung bei der RAG beschrieben. Dar\u00fcber hinaus sorgen die Technischen Hochschulen und Universit\u00e4ten (Aachen, Bochum, Clausthal und Freiberg) mit der langj\u00e4hrigen Erfahrung des deutschen Steinkohlenbergbaus weiterhin f\u00fcr eine geeignete Wissensvermittlung an die nachfolgende Generation. Und auch die Experten bleiben uns noch f\u00fcr hoffentlich viele Jahrzehnte erhalten. Ob als Pension\u00e4r oder Freelancer stehen sie auch in der Zukunft f\u00fcr einen Expertenaustausch mit dem Auslandsbergbau zur Verf\u00fcgung. Nur die Beispiele in der Praxis wird man sich in der Zukunft dann im Ausland ansehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dr.-Ing. Martin Wedig<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/consulting-fab.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7891\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_fab.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>GTA Maschinensysteme GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Partner bei der Mechanisierung der Ausbauarbeit \u2013 die deutsche Steinkohle und GTA Maschinensysteme GmbH<\/p>\n<p>Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte sich die Transporttechnik mittels Einschienen-H\u00e4ngebahnen (EHB) zu einer Standardtechnik f\u00fcr den Transport in Aus- und Vorrichtung.<\/p>\n<p>Die Nutzung von EHB-Schienen auch f\u00fcr Arbeitsger\u00e4te war die Initial-Z\u00fcndung, die den Firmengr\u00fcnder Helmut Heisterkamp veranlasste, zun\u00e4chst relativ einfache Montageb\u00fchnen weitgehend mobil an den EHB-Schienen laufen zu lassen.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Betreibern und den Mannschaften vor Ort wurden die B\u00fchnen mit Montagehilfen ausger\u00fcstet. Schlie\u00dflich entwickelten sich daraus komplette Ausbausetzvorrichtungen, die es erm\u00f6glichten, die schweren Stahlb\u00f6gen und Ausbauteile nach vor Ort zu transportieren und hydraulisch unter die Firste zu dr\u00fccken. So wurde die schwere Ausbauarbeit vor Ort deutlich einfacher und schneller. Sp\u00e4ter kamen weitere Arbeitshilfen und Maschinen hinzu, sodass der konventionelle und der maschinelle Streckenvortrieb durch Nutzung der \u201eoberen Ebene\u201c deutlich sicherer und wirtschaftlicher wurde.<\/p>\n<p>Der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Bergleuten ist es zu verdanken, dass die GTA Maschinensysteme GmbH die im Steinkohlenbergbau entwickelte Technologie auch in andere Bergbauzweige und in den Tunnelbau einf\u00fchren konnte.<\/p>\n<p>Heute befinden sich eine Reihe verschiedener GTA-Maschinen weltweit im Einsatz im Steinkohlenbergbau und vermehrt auch<br \/>\nim Tunnelbau. Als Leuchtturmprojekte sind der Gotthardt-Basistunnel, das Cross-Rail-London Projekt, der Brenner-Basistunnel und U-Bahnen in vielen Metropolen zu nennen.<\/p>\n<p>Der Erfolg der Maschinen auf der oberen Ebene (Upper Level-Technik) wurde nur durch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des deutschen Steinkohlenbergbaus m\u00f6glich. Daf\u00fcr bedankt sich das Team der GTA Maschinensysteme GmbH.<\/p>\n<p>Mittlerweile findet die im deutschen Steinkohlenbergbau entwickelte Technologie weltweite Verbreitung. So wie viele andere im deutschen Steinkohlenbergbau entwickelte Technologien wird die Upper Level-Technik auch nach dem Auslaufen des Steinkohlenbergbaus in Deutschland weltweit angewandt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gta.eu\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7890\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_gta.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf!<\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>marco Systemanalyse und Entwicklung GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Wer immer Streb-End sich bem\u00fcht: MARCO<\/p>\n<p>\u201eSieht gut aus f\u00fcr ein Bergmannskind\u201c, soll meine Tante gesagt haben, als sie mich als S\u00e4ugling erstmals sah. Meine Vorfahren waren im saarl\u00e4ndischen Bergbau gut vernetzt und untergebracht: Der Urgro\u00dfvater Knappschaftsrentner, 95j\u00e4hrig mit mehr Renten- als Bergmannsjahren, ein Gro\u00dfvater mutterseits auf Kokerei (Lungenkrebs), der Gro\u00dfvater vaterseits Starkstromelektriker (verlor sein Leben unter Tage), mein Vater mit Hauerschein, brachte Hasenbrot und Kaffeeblech, sein Bruder war Knappschafts\u00e4ltester. Meine Eltern gaben alles, um mir eine gute Ausbildung zu erm\u00f6glichen: \u201eLern was, oder willst Du in die Grube?\u201c sprach Vater oft.<\/p>\n<p>Mein Schwiegervater hatte als Anwalt nach Luisenthal und Lengede jede Menge zu tun, um Unschuldige freizuhalten. Er kannte die BVS in Dortmund recht gut, als ich bei Marco erstmals von Zulassungsverfahren bei Elektronik h\u00f6rte. Nach dem Studium war ich im Jahr 1988 promovierter Linguist mit Uni-Job, suchte aber die Herausforderung im Industriesektor, wechselte zu einem kleinen Hersteller von Steuerungstechnik, der Marco Systemanalyse und Entwicklung GmbH. Deren Hauptkunde hie\u00df Westfalia L\u00fcnen, sp\u00e4ter DBT (dann Bucyrus, heute Caterpillar) und das Produkt hie\u00df Schildsteuerung. Meine Aufgabe war Vertrieb und Besuche auf Zechen wie Lohberg-Osterfeld, Monopol, Ewald, Heinrich-Robert, Westerholt, Walsum und Prosper-Haniel. Erfindung, Produkt und Ziel der Marco war das System zur Automatisierung der Schildsteuerung \u2013 heute von Marco weltweit vermarktet unter dem Begriff \u201eRobotic Mining\u201c. Und dem Bergmannssohn war es nicht gelungen, sich aus dem Arbeitsbereich der Vorv\u00e4ter zu l\u00f6sen: \u201eWas du ererbt von Deinen V\u00e4tern hast, erwirb es, um es zu besitzen\u201c. Auch der Geheimrat hatte Bergbauerfahrung.<\/p>\n<p>Unvergessen bleibt mein Erstkontakt zu Prosper-Haniel und dem Bergwerksdirektor Hans Ketteler, der unmittelbar in die Vorstandsetage der Ruhrkohle AG f\u00fchrte. Hier fing f\u00fcr mich alles an. Prosper ist auch das Bergwerk, welches mir eine Abschiedsgrubenfahrt mit meinem Sohn erm\u00f6glichte. Ein anderer Linguist und Volkswirtschaftler, Werner M\u00fcller, war mir zehn Jahre mit dem Abschluss voraus, entsprechend wurde er Vorstandsvorsitzender der Ruhrkohle AG, ich hingegen Angestellter bei Marco und sp\u00e4ter ein Mitgesellschafter. Die Marco GmbH hat sich als Lieferant der Ruhrkohle AG \u00fcber 35 Jahre zu dem auf dem Weltmarkt f\u00fchrenden Lieferanten von Strebautomatisierung entwickelt und besch\u00e4ftigt \u00fcber 300 Mitarbeiter. Gl\u00fcckauf Zukunft ist f\u00fcr das Unternehmen Marco und seine Mitarbeiter bereits wahr geworden. In guten wie in schlechten Tagen sind uns die Mitarbeiter der RAG, vom einfachen Bergmann im Streb unter Tage, \u00fcber die Technik und den Einkauf bis in den Vorstand in st\u00e4ndiger Erinnerung. Danke und Gl\u00fcckauf Zukunft.<\/p>\n<p>Dr. Stefan Maria Kutsch<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.marco.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7898\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_marco_gmbh.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>NEUH\u00c4USER Bergbau- und Tunneltechnik<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Mit den besten W\u00fcnschen f\u00fcr die Zukunft<\/p>\n<p>NEUH\u00c4USER blickt auf eine jahrzehntelange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit der RAG Aktiengesellschaft zur\u00fcck. Unser Unternehmen und seine Besch\u00e4ftigten haben der RAG, ihren Vorg\u00e4ngergesellschaften und ihren Besch\u00e4ftigten viel zu verdanken.<\/p>\n<p>Innovationen: Aus der Zusammenarbeit mit den RAG-Verantwortlichen ergaben sich f\u00fcr unser Unternehmen stets neue Ans\u00e4tze f\u00fcr Innovationen und Weiterentwicklungen. Sobald wir die neu entwickelten Produkte erproben wollten, boten sich die Technische Abteilung und die Bergwerke der RAG f\u00fcr deren Erprobung an. Aus den gemeinsam gewonnenen Probebetriebserkenntnissen ergaben sich regelm\u00e4\u00dfig Ans\u00e4tze f\u00fcr weitere Produktverbesserungen. Auf diese Art und Weise entstanden zahlreiche neue oder verbesserte Produkte, von denen sich viele im mehrj\u00e4hrigen Einsatz auf den RAG-Bergwerken befanden.<\/p>\n<p>Referenzkunde: F\u00fcr den Verkauf unserer Produkte an Bergwerke im Ausland ist es immer wichtig, einen Referenzkunden nennen zu k\u00f6nnen. Einen besseren Referenzkunden als die RAG h\u00e4tten wir uns nicht w\u00fcnschen k\u00f6nnen. Wollten Kunden unsere neuen Produkte im Einsatz sehen, boten sich die Bergwerke der RAG immer f\u00fcr Besichtigungen an. Wir wurden auf den Bergwerken stets mit offenen Armen empfangen. F\u00fcr unsere ausl\u00e4ndischen Kunden waren die RAG und die auf ihren Bergwerken befindliche Hochleistungstechnologie stets Orientierungspunkte f\u00fcr die eigene Bergwerksentwicklung, wovon wir als Lieferant von H\u00e4ngebahn- und Materialtransportsystemen letztendlich profitierten.<\/p>\n<p>Partnerschaft: Der gelegentliche Einfluss von Unternehmensberatungsgesellschaften konnte die grunds\u00e4tzlich gute Partnerschaft zwischen der RAG und NEUH\u00c4USER nicht tr\u00fcben. Gegenseitiges Vertrauen, f\u00fcreinander empfundener Respekt, bewiesene Verl\u00e4sslichkeit bei der Einhaltung von Zusagen, die Wertsch\u00e4tzung beidseitig vorhandener F\u00e4higkeiten sowie ein gelegentliches menschliches Miteinander erm\u00f6glichten einen in seiner Form einzigartigen, partnerschaftlichen Umgang zwischen allen Beteiligten.<\/p>\n<p>Finanzkraft: Auf die RAG konnten wir uns im Hinblick auf die Einhaltung von Zahlungsterminen stets verlassen. Ein derartig terminkonformes Zahlungsverhalten ist nicht immer selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Angesichts des Ausstiegs aus der Steinkohlenf\u00f6rderung m\u00f6chte ich mich \u2013 auch im Namen meiner Vorfahren, meiner Familie und aller NEUH\u00c4USER-Mitarbeiter \u2013 bei dem Unternehmen RAG und seiner fr\u00fcheren sowie aktuellen Belegschaft f\u00fcr die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 100 Jahren mit den besten W\u00fcnschen f\u00fcr die Zukunft bedanken.<\/p>\n<p>Mit herzlichem Gl\u00fcckauf<br \/>\nJ\u00fcrgen Neuh\u00e4user<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neuhaeuser.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7888\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_neuhaeuser.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>SIEMAG TECBERG GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Aus der Tiefe \u2013 der Steinkohlenbergbau in Deutschland<\/p>\n<p>Der Steinkohlenbergbau mit seinen hohen Gewinnungsvolumen aus gro\u00dfen Teufen stellte \u00fcber viele Jahrzehnte besondere Herausforderungen an die F\u00f6rdertechnik, insbesondere auch an die Vertikalf\u00f6rderung. Die deutschen Hersteller der Schachtf\u00f6rdertechnik, welche in der heutigen SIEMAG TECBERG group aufgegangen sind, entwickelten mit gro\u00dfer Leidenschaft \u00fcber Jahrzehnte hinweg immer wieder technische Innovationen, welche bis heute den technischen Standard weltweit pr\u00e4gen.<\/p>\n<p>Der Druck auf die deutsche Steinkohlenproduktion, wirtschaftlicher und sicherer zu werden, hat die Mechanisierung und Kapazit\u00e4ten der Bergwerke insbesondere nach den 1960er Jahren angetrieben. Die Abnahme des Bedarfs an \u201eHausbrand\u201c machte die F\u00f6rderung von St\u00fcckkohle, die nach M\u00f6glichkeit in Wagen ohne Umladen vom Streb bis \u00fcber Tage gef\u00f6rdert wurde, weniger wichtig. Bandanlagen, die Schachtf\u00f6rderung in Skips mit hohen F\u00f6rderkapazit\u00e4ten und damit die Spezialisierung der F\u00f6rderanlagen wurden vorangetrieben. W\u00e4hrend in Deutschland die Erh\u00f6hung der F\u00f6rdergeschwindigkeit schon fr\u00fch die technisch sinnvollen Gr\u00f6\u00dfenordnungen erreichten, ging es dann vorwiegend um die Erh\u00f6hung der Nutzlasten, die mit Mehrseil-F\u00f6rdermaschinen realisiert werden konnten.<\/p>\n<p>Eine Vielzahl von Herstellern f\u00fcr die unterschiedlichsten Gewerke waren an diesem Ausbau von Bergwerken beteiligt, sowohl in den Bergbaugesellschaften an Ruhr und Lippe, am Niederrhein, in Westfalen, an der Saar und auch im Aachener Raum.<\/p>\n<p>Nachstehend genannte Maschinen und Anlagen stehen beispielhaft und allesamt als wegweisende Referenzen in der deutschen Steinkohle f\u00fcr die heutige SIEMAG TECBERG group, welche ebenfalls die vollumf\u00e4ngliche Systemintegration der elektrischen Anlagen aus einer Hand vorantrieb. Dabei legte der weltweite Marktf\u00fchrer f\u00fcr Schachtf\u00f6rdertechnik seinen Fokus auf die zunehmenden Anspr\u00fcche an die sicherheitsrelevanten Ausr\u00fcstungen mit h\u00f6chsten Standards, wie z.\u2009B. Bremsanlagen, \u00dcbertreib- und Abbremseinrichtungen, als auch den umfangreichen technischen Service.<\/p>\n<p>Die Herausforderungen dieser Jahre wie die Um- und Ausr\u00fcstung von reinen Produktionssch\u00e4chten mit Skipanlagen, beispielsweise die Realisierung der Schachtanlage Consol 3, wo eine einzige Doppel-Skipanlage eine F\u00f6rderleistung von \u00fcber 1.300 t\/h aus fast 1.200 m Teufe erreichte, wurde erfolgreich gemeistert. Eine 6-Seil KOEPE-F\u00f6rdermaschine und F\u00f6rdergef\u00e4\u00dfe mit bis zu 40 t Nutzlast bildeten f\u00fcr Jahrzehnte den internationalen Benchmark der Schachtf\u00f6rdertechnik. Diesem hatten lange Erfahrungen, vielf\u00e4ltige technische Evaluierungen und innovative Ideen den Weg bereitet.<\/p>\n<p>F\u00f6rdert\u00fcrme mit Mehrseil-F\u00f6rdermaschinen wurden in dieser Zeit bevorzugt gebaut. Im Zug von Umbauten kamen aber auch moderne F\u00f6rderger\u00fcste zum Einsatz, die bevorzugt als wartungsarme Kastentr\u00e4gerkonstruktionen ausgef\u00fchrt wurden und die mit geringerer Umbauzeit realisiert werden konnten.<\/p>\n<p>Der Schacht 1 des Bergwerks F\u00fcrst Leopold war eine besonders bemerkenswerte Umr\u00fcstung. Das vormalige F\u00f6rderger\u00fcst wurde w\u00e4hrend der weiteren Nutzung mit einem modernen Ger\u00fcst \u00fcberbaut, dann der Schacht mit den Einbauten f\u00fcr vier F\u00f6rderk\u00f6rbe komplett geraubt und eine seilgef\u00fchrte zweitr\u00fcmige Skip-F\u00f6rderung f\u00fcr eine Kapazit\u00e4t von \u00fcber 1.000 t\/h eingebaut. Eine anderweitig vorhandene 4-Seil KOEPE-F\u00f6rdermaschine, wurde umgesetzt und leistete danach als erste gro\u00dfe Flurmaschine weiterhin zuverl\u00e4ssige Dienste. Seitdem wurde diese Anordnung zunehmend auch bei Mehrseilanlagen gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Beim Bergwerk Neu Monopol wurde ein gro\u00dfes Bockger\u00fcst realisiert, bei dem die vier Seilscheibens\u00e4tze \u00fcbereinander angeordnet wurden, um den Raum f\u00fcr die Korbf\u00f6rderung und die doppel-tr\u00fcmige Skip-F\u00f6rderung optimal zu nutzen und die Maschinen in einem gemeinsamen Maschinenhaus unterbringen zu k\u00f6nnen. Die 3- und 4-Seil KOEPE-F\u00f6rdermaschinen waren weitgehend baugleich, insbesondere die drei Motoren waren untereinander austauschbar. Dabei kamen weltweit erstmalig gro\u00dfe, praktisch wartungsfreie Drehstrommotoren zum Einsatz, die \u00fcber Direktumrichter frequenzgeregelt wurden und damit die sonst bei Direktantrieben \u00fcbliche Gleichstromtechnik abzul\u00f6sen begannen.<\/p>\n<p>In den 1980er Jahren wurden fast ausschlie\u00dflich Au\u00dfenschachtanlagen im Zug der Norderweiterung der Bergwerke gebaut, die als Material- und Seilfahrtanlagen die Versorgung der Abbaubereiche sicherzustellen hatten. Dabei wurden besonders augenf\u00e4llige Ger\u00fcste als Landmarken realisiert, wie beispielsweise an den Sch\u00e4chten Auguste Victoria 8, Romberg, Voerde und H\u00fcnxe, an der Saar auf G\u00f6ttelborn und Ensdorf.<\/p>\n<p>Am Schacht Romberg wurde weltweit erstmalig eine 4-Seil-F\u00f6rdermaschine mit integriertem Drehstrommotor mit Au\u00dfenl\u00e4ufer gebaut, deren Bauart sich durch besondere mechanische Stabilit\u00e4t und kompakte Bauweise auszeichnet. Die f\u00f6rdertechnische Anlage wurde sp\u00e4ter umgesetzt und kam am Schacht Lerche erneut zum Einsatz.<\/p>\n<p>Am Nordschacht Ensdorf, der zuletzt die in der Steinkohle gr\u00f6\u00dfte Teufe von ca. 1.700 m aufwies, wurde erstmalig ein Drehstromantrieb mit Zwischenkreisumrichter eingesetzt. Au\u00dferdem hat der Einsatz von Hydrotechnik bei der Kohlef\u00f6rderung und insbesondere bei der Klimatisierung der untert\u00e4gigen Betriebe, z. B. durch den Drucktauscher P.E.S., die technische Reife dieser Technik bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Beispiele zeigen, dass mit dem deutschen Steinkohlenbergbau die Entwicklung einer f\u00fchrenden Schachtf\u00f6rdertechnik einherging. F\u00f6rderkapazit\u00e4ten und technische L\u00f6sungen, die jahrzehntelang international f\u00fchrend waren, ebenso wie Ausr\u00fcstungen, die auch an Material- und Seilfahrtsch\u00e4chten eine besondere Leistungsf\u00e4higkeit hinsichtlich der Lasten und Volumen erforderten, machten die deutschen Hersteller zu international f\u00fchrenden Anbietern.<\/p>\n<p>Die Kapazit\u00e4tsanpassungen in der deutschen Steinkohle und die zunehmende Ausrichtung der Hersteller auf den internationalen Markt erforderten eine B\u00fcndelung der Aktivit\u00e4ten, die im Zusammengehen der Schachtf\u00f6rdertechnik in Deutschland \u2013 auch in S\u00fcdafrika und den USA \u2013 ab den 1980er Jahren als strategische Ausrichtung bei der heutigen SIEMAG TECBERG group erfolgte.<\/p>\n<p>Ein weltweites Netzwerk von Tochtergesellschaften und Kooperationspartnern als auch die einzigartig installierten Referenzanlagen von besonders leistungsf\u00e4higer Maschinen und Ausr\u00fcstungen sicherten der SIEMAG TECBERG group eine erfolgreiche internationale Entwicklung des Unternehmens. Besondere Erfolge konnten in China, Russland, S\u00fcdafrika und Kanada verzeichnet werden, aber auch beispielsweise in Australien, Marokko, Spanien, in der T\u00fcrkei und Vietnam. Dabei wurde und ist bis heute die Historie, Zuverl\u00e4ssigkeit und technologische Spitzenstellung des deutschen Bergbaus und die Leistungsf\u00e4higkeit der SIEMAG TECBERG group ein immer wiederkehrendes und wichtiges Entscheidungskriterium der unterschiedlichsten Kunden auf allen Kontinenten.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich wird sich die SIEMAG TECBERG group die gemeinsame Tradition mit dem deutschen Steinkohlenbergbau und den einhergehenden zuk\u00fcnftigen Aufgaben der \u201eEwigkeitsverwahrung\u201c in den deutschen Steinkohlenrevieren bewahren und weiterhin begleiten.<\/p>\n<p>Dipl.-Ing. Wolfgang Schubert \u2013 VDI, Senior Consultant<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/siemag-tecberg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7901\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_siemag_tecberg_.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>talpasolutions GmbH<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Gestern Kohle, morgen Future of Mining \u2013 Gl\u00fcckauf Zukunft<\/p>\n<p>Der Steinkohlenbergbau in Deutschland l\u00e4uft Ende des Jahres nun tats\u00e4chlich aus. Eine \u00c4ra geht zu Ende. Und doch: Der Bergbau geht weiter und hat Zukunft \u2013 weltweit und in Deutschland. Denn auch und gerade Elektromobilit\u00e4t und erneuerbare Energien ben\u00f6tigen mineralische Rohstoffe, sei es aus dem sogenannten urban mining, sei es aus bergbaulichen Produktionsbetrieben.<\/p>\n<p>Die Anforderungen an eine sichere, umwelt- und ressourcenschonende und nachhaltige sowie wettbewerbsf\u00e4hige Versorgung steigen. Seit es industriellen Bergbau gibt, ist und bleibt es eine Tatsache, dass unver\u00e4ndert Effizienz, hohe Produktivit\u00e4t und operative Exzellenz angestrebt werden. Eine ganz entscheidende Rolle nehmen hierbei digitale Formate ein, die unter dem Begriff Internet der Dinge (Internet of Things \u2013 IoT) Bergbau 4.0 subsumiert werden.<\/p>\n<p>Dies hat uns als Gr\u00fcnder und junge Mitarbeiter von und bei talpasolutions motiviert, mit diesen zukunftsweisenden und innovativen Technologien die weitere Transformation, vielleicht sogar Disruption traditioneller Gesch\u00e4ftsmodelle und -prozesse zu betreiben.<\/p>\n<p>Das ist auch notwendig, um dem Bergbau eine Zukunft zu geben. Der Bergbau wird global digital!<\/p>\n<p>Unsere internet-basierten Software-L\u00f6sungen, die wir in Kollaboration mit typischen Bergbauunternehmen, renommierten Bergbauzulieferern und -dienstleistern sowie exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelt haben und weiter entwickeln, schaffen wir Instrumentarien, mit denen alle beteiligten Stakeholder gewinnen. Wichtige Informationen schneller, besser und transparenter \u00fcber Einsatzmittel und Betriebsprozesse, insbesondere an den Schnittstellen zu erhalten, dabei zur\u00fcckliegende Ereignisse mit aktuellen Ereignissen so zu verkn\u00fcpfen, dass vorausschauende Handlungsempfehlungen abgeleitet werden k\u00f6nnen, sind entscheidend, um als Unternehmen wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, um f\u00fcr Arbeitnehmer attraktiv zu bleiben, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.<\/p>\n<p>An dieser Stelle hei\u00dft es nun Abschied zu nehmen von einem Unternehmen, das \u00fcber viele Jahrzehnte innovative Entwicklungen im Steinkohlenbergbau forciert, das Studierende und Hochschulen aktiv unterst\u00fctzt hat, das mit dazu beigetragen hat, dass die deutsche Bergbauzuliefererindustrie weltweit eine gute Reputation f\u00fcr die G\u00fcte und Verl\u00e4sslichkeit ihrer Produkte hat. Vor allem aber haben die RAG mit der RAG-Stiftung und vielen anderen die Voraussetzungen f\u00fcr Neues, Zukunftsf\u00e4higes geschaffen. Auch und gerade f\u00fcr uns \u2013 talpasolutions.<\/p>\n<p>Unser gemeinsamer Weg war zwar nur kurz, aber frei nach dem Motto \u201eJedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne\u201c bedanken wir uns f\u00fcr die bisher gute Unterst\u00fctzung und schauen erwartungsvoll in eine prosperierende Zukunft.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/talpasolutions.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7886\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_talpasolution.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>THIELE GmbH &amp; Co. KG<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>Ohne Ketten keine Kohle, ohne Kohle keine Ketteninnovationen<\/p>\n<p>Eine beinahe banale Erkenntnis. Der moderne, mechanisierte Strebbau ist ohne Ketten nicht denkbar. Doch mussten erst die Voraussetzungen in m\u00fchevoller, langj\u00e4hriger Entwicklungsarbeit gemeinsam mit dem Bergbau geschaffen werden, um Ketten zu einem sicheren Betriebsmittel und zum Zentralelement der Gewinnung an langer Front zu machen.<\/p>\n<p>Ketten sind wie das Rad eine fr\u00fche Erfindung der Menschheit. Zun\u00e4chst aus Edelmetallen gefertigt, wurden sie als Schmuck oder Ziergegenstand genutzt. Bronze- und sp\u00e4ter Eisenketten dienten fast 2.000 Jahre zu Netzen verflochten als Kettenr\u00fcstung oder wurden zur Fesselung von Gefangenen, Sklaven und manchmal auch von Vieh eingesetzt. Erst der mittelalterliche Erzbergbau entdeckte die technische Verwendung der Kette als Zug- und Tragmittel in der Schachtf\u00f6rderung zur Hebung von Erz und Wasser. H\u00e4ufige Kettenbr\u00fcche jedoch f\u00fchrten im Jahr 1834 zur Erfindung des Drahtseils, das die Kette seither aus der Schachtf\u00f6rderung v\u00f6llig verdr\u00e4ngt hat.<\/p>\n<p>Mit der einsetzenden Mechanisierung des Strebbaus in der Steinkohle \u00fcber 100 Jahre sp\u00e4ter wurde die Kette als Maschinenelement f\u00fcr die F\u00f6rderung und zum Teil auch f\u00fcr die Gewinnung entdeckt und erhielt erneut Einzug in den Bergbau. Ihre Raumbeweglichkeit schaffte die Voraussetzung, dem unregelm\u00e4\u00dfigen Lagerst\u00e4ttenverlauf in vertikaler und der Gewinnungsfront mit verfahrensbedingten R\u00fcckschleifen in horizontaler Richtung zu folgen. Ihr geringer Umlenkradius trug den beengten Raumverh\u00e4ltnissen der Zugangsstrecken und den in ihr unterzubringenden Antrieben Rechnung. Ihre hohe Packungsdichte erm\u00f6glichte kompakte Transporteinheiten f\u00fcr eine untert\u00e4gige Materialversorgung mit eingeschr\u00e4nktem Raumangebot.<\/p>\n<p>Die \u00e4u\u00dfere Gestalt und funktionale Beschaffenheit der Ketten schafften die Voraussetzung f\u00fcr die Strebmechanisierung, ihre mechanischen Eigenschaften (Bruchkr\u00e4fte, Z\u00e4higkeit und Zeitfestigkeit) sowie ihre Best\u00e4ndigkeit gegen Verschlei\u00df und Korrosion jedoch waren lange Zeit f\u00fcr einen st\u00f6rungsfreien und hochproduktiven Betrieb unter den rauhen Untertagebedingungen vollkommen unzureichend. Eine der h\u00e4ufigsten Ausfallursachen in den Anf\u00e4ngen der durch Ketten gepr\u00e4gten Strebmechanisierung war der Bruch der noch in Handarbeit im Schmiedefeuer erzeugten Kettenschwei\u00dfen. Diese befanden sich fertigungstechnisch bedingt in einer der beiden maximal belasteten Kettengliedrundungen. Erst die Einf\u00fchrung elektrischer Schwei\u00dfverfahren und die Verlegung der Schwei\u00dfstelle in die geringer belasteten Schenkel f\u00fchrten zu h\u00f6herer Betriebssicherheit.<\/p>\n<p>Bereits lange vor Gr\u00fcndung der RAG im Jahr 1968 war die Not-wendigkeit der innovativen Weiterentwicklung der Ketten-technik offensichtlich. Die urspr\u00fcnglichen Nenngr\u00f6\u00dfen 16 mm und 18\u00a0mm sowie die Kettenfestigkeiten waren f\u00fcr die stetig steigende Betriebspunktf\u00f6rderung nicht mehr ausreichend. Die in den F\u00f6rdererprofilen gef\u00fchrten Au\u00dfenketten lie\u00dfen keine weitere Gr\u00f6\u00dfenentwicklung zu. Die an die Kratzer angeschlossenen B\u00fcgelschl\u00f6sser erwiesen sich zunehmend als Schwachpunkt des F\u00f6rdersystems, vordringlich wegen ihrer zahlreichen Ausf\u00e4lle infolge von Reibrissen.<\/p>\n<p>Der anhaltend hohe Bedarf an Ketten und der Wettbewerbsdruck unter den noch zahlreichen Bergbautreibenden erschwerten wie auch in zahlreichen anderen Feldern der Bergbautechnik zun\u00e4chst eine zielgerichtete Weiterentwicklung. Erst der RAG gelang es, das Erfahrungswissen zu b\u00fcndeln, systematisch auszuwerten und f\u00fcr die Weiterentwicklung der Ketten zu nutzen. Hier seien nur die wesentlichen, gemeinsam mit den Kettenherstellern in den 50 Jahren der RAG erfolgreich umgesetzten Entwicklungen stichpunktartig genannt:<\/p>\n<ul>\n<li>Entwicklung z\u00e4her und hochfester Kettenst\u00e4hle auf der Basis von Chrom-Nickel-Molybd\u00e4n-Legierungen,<\/li>\n<li>Verlegung der im Profil gef\u00fchrten Au\u00dfenkette in die F\u00f6rderer-mitte bei gleichzeitiger Verl\u00e4ngerung der Kettenstr\u00e4nge (Doppelmittel- und Mittelketten),<\/li>\n<li>Einhaltung engerer Ma\u00dftoleranzen f\u00fcr paarig eingesetzte<br \/>\nDoppelmittelketten,<\/li>\n<li>Verdoppelung der Kettenfestigkeiten (400 N\/mm<sup>2<\/sup> auf 800 N\/mm<sup>2<\/sup>),<\/li>\n<li>nahezu Verdreifachung der tragenden Kettenquerschnitte (Nenngr\u00f6\u00dfe 30 mm auf Nenngr\u00f6\u00dfe 48 mm),<\/li>\n<li>Anpassung der Kettengeometrien bei wachsenden Dimensionen und h\u00f6herer Antriebsleistungen an beschr\u00e4nkte F\u00f6rdererh\u00f6hen (Flachketten mit umgeformten oder geschmiedeten Kettengliedern) und F\u00fchrungen sowie an kompakter bauende Antriebe,<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Verschlei\u00dffestigkeit durch an die Verschlei\u00dfzonen angepasste H\u00e4rteprofile,<\/li>\n<li>Korrosionsschutz durch langlebige Feuerverzinkung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gleichklang dazu wurden Mitnehmer und Verbindungsglieder stetig weiterentwickelt sowie das Zusammenspiel mit den Antriebsr\u00e4dern optimiert. Die Standzeiten von Kettensystemen im Streb wurden durch die gemeinsamen Anstrengungen der RAG und der Hersteller in den letzten 50 Jahren mehr als verzehnfacht. Aus urspr\u00fcnglich wenigen Hunderttausend Tonnen F\u00f6rderleistungen sind je nach Lagerst\u00e4ttenbedingungen, regelm\u00e4\u00dfige Kettenwartung und ein professionelles Kettenmanagement nach RAG-Standard vorausgesetzt, mehrere Millionen Tonnen geworden. Bergbauketten \u201eMade in Germany\u201c sind im internationalen Steinkohlenbergbau gefragt und bew\u00e4hren sich t\u00e4glich in vielen Lagerst\u00e4tten der Welt. Das haben wir der Entwicklungspartnerschaft mit dem deutschen Steinkohlenbergbau, besonders mit der RAG zu verdanken. Nur unter den schwierigen Bedingungen der deutschen Lagerst\u00e4tte und durch den kritischen, konstruktiven und anspornenden Dialog mit unseren Kumpeln vor Kohle war dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Bergbautaugliche Produkte entstehen nicht am Bildschirm und in Werkshallen, sie entstehen vor Ort. Danke RAG, danke Kumpel. Wir werden euch vermissen. Denn auch \u201cwir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht\u201c und vor allem tragen wir das gemeinsame technische Erbe weiter in alle Welt und werden es in eurem Sinne weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Prof. Dr. G\u00fcnther Philipp<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/thiele.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7885\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_thiele.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n\n\t\t<div class=\"clearfix\"><\/div>\n\t\t<div class=\"toggle tie-sc-close\">\n\t\t\t<h3 class=\"toggle-head\"><strong>THYSSEN SCHACHTBAU<\/strong> <span class=\"fa fa-angle-down\" aria-hidden=\"true\"><\/span><\/h3>\n\t\t\t<div class=\"toggle-content\">\n<p>50 Jahre Partnerschaft<\/p>\n<p>Wenn im Dezember 2018 der Deutsche Steinkohlenbergbau offiziell endet, ist dies nicht nur f\u00fcr die direkt betroffenen Mitarbeiter der RAG und die Regionen, in denen der Bergbau in den letzten Jahren noch umging, ein besonderes Datum, sondern auch f\u00fcr eine Vielzahl von Dienstleistern und Zulieferbetrieben.<\/p>\n<p>So war THYSSEN SCHACHTBAU nicht nur f\u00fcr die Vorg\u00e4ngergesellschaften, aus denen die RAG hervorging, t\u00e4tig, sondern von Anfang an auch f\u00fcr die RAG. In den 50 Jahren seit deren Gr\u00fcndung ist eine enge Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen entstanden. Neben hunderten Streckenkilometern, die in den Bergwerken der RAG durch THYSSEN SCHACHTBAU aufgefahren wurden, sind so auch zahlreiche Tages- und Blindsch\u00e4chte sowie Bunker geteuft und unz\u00e4hlige Explorationsbohrungen \u00fcber und unter Tage erstellt worden. In besonderer Erinnerung bleiben eine Vielzahl an Projekten wie die Auffahrung der Verbindungsstrecke zwischen Lohberg und H\u00fcnxe mittels Vollschnittmaschine, das Teufen des Schachts Primsmulde mittels Schachtbohrmaschine als tiefstem Bohrschacht der Welt, das Tieferteufen des Nordschachts im Saarland auf 1.700 m, der Anschluss der 7. Sohle auf Auguste Victoria Schacht 8 mit seiner gro\u00dfen Schachtglocke und das Tieferteufen Prosper Schacht 10, um nur einige zu nennen. Bei den sehr anspruchsvollen Projekten wurde nicht selten Neuland betreten und die Grenze des technisch Machbaren weiter verschoben. Dies gelang uns nicht zuletzt, weil Auftraggeber und Auftragnehmer das gleiche Ziel verfolgten und sich aufeinander verlassen konnten \u2013 \u201ebergm\u00e4nnische Tugenden\u201c eben.<\/p>\n<p>Mit dem Kohlekompromiss von 1997 und dem Steinkohlefinanzierungsgesetz von 2007 wurde f\u00fcr die RAG seitens der Politik die klare Vorgabe erteilt, den Bergbau auf Steinkohle in Deutschland bis Ende 2018 auslaufen zu lassen. Gemeinsam mit Belegschaft, Gewerkschaft und der Politik gelang es der RAG, diese Mammutaufgabe sozialvertr\u00e4glich zu l\u00f6sen. Bedenkt man, dass die RAG vor zehn Jahren aus acht Bergwerken ca. 17 Mio. tv.F. mit rd. 30.000 Mitarbeitern f\u00f6rderte, ist dies eine gro\u00dfartige Leistung und wird sicherlich auch Ma\u00dfstab f\u00fcr den, wiederum politisch gewollten, Ausstieg aus der Braunkohlenf\u00f6rderung sein. Aber auch Dienstleister und Zulieferbetriebe mussten sich diesem Wandel anpassen. Verst\u00e4ndlicherweise sank mit der Reduzierung der Bergwerke und der F\u00f6rderung auch die Nachfrage nach Bergbauspezialarbeiten wie sie von THYSSEN SCHACHTBAU angeboten werden. Da zu diesem Zeitpunkt auch die Nachfrage anderer inl\u00e4ndischer Bergbaubetreiber nach entsprechenden Dienstleistungen zur\u00fcckging, war dies ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr THYSSEN SCHACHTBAU, sich noch intensiver im Ausland zu engagieren, um das Gesch\u00e4ft auch weiterhin auf eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige Basis zu stellen.<\/p>\n<p>Die mit der Politik ausgehandelte r\u00fcckl\u00e4ufige Belegschaftsentwicklung der RAG mit dem Ziel der Einstellung der F\u00f6rderung bis Ende 2018 f\u00fchrte dazu, dass f\u00fcr die zu bew\u00e4ltigenden Arbeiten in den noch aktiven Bergwerken bzw. im Rahmen des R\u00fcckbaus und der Schlie\u00dfung von Standorten nicht immer ausreichend eigenes Personal vorhanden war. Diese L\u00fccke konnte und kann bis zum heutigen Tag u. a. durch Dienstleister geschlossen werden. So war THYSSEN SCHACHTBAU beispielsweise bereits im Jahr 2000 auf dem Bergwerk Westfalen mit der Verf\u00fcllung der Sch\u00e4chte 1, 2, 6 und 7 beauftragt. Aber auch in j\u00fcngster Vergangenheit kann sich die RAG auf die Unterst\u00fctzung durch Bergbauspezialdienstleister verlassen. Die Sch\u00e4chte 8 und 9 des Bergwerks Auguste Victoria wurden im Jahr 2016 bereits mithilfe von THYSSEN SCHACHTBAU verf\u00fcllt, die Sch\u00e4chte 3 und 7 folgen im Jahr 2019.<\/p>\n<p>Das von der RAG verfolgte Konzept der Grubenwasserhaltung sieht f\u00fcr das Ruhrgebiet die M\u00f6glichkeit vor, auch nach Beendigung des Steinkohlenbergbaus das untert\u00e4gig anstehende Grubenwasser kontrolliert nach \u00fcber Tage zu pumpen, um eine Vermischung mit Grundwasser auszuschlie\u00dfen. Daf\u00fcr ist geplant, das Grubenwasser langfristig auf ca. 600 m Teufe ansteigen zu lassen und dann an sechs Standorten sowie sieben Reservestandorten nach \u00fcber Tage zu pumpen. Wird das Grubenwasser bisher noch von unter Tage installierten Pumpen nach \u00fcber Tage gef\u00f6rdert, soll bis zum Jahr 2021 der Umbau zur sogenannten Brunnenwasserhaltung erfolgen. Die Pumpen werden dann von \u00fcber Tage in den ausgew\u00e4hlten 13 Standorten in die Sch\u00e4chte eingeh\u00e4ngt und f\u00f6rdern als Tauchpumpen aus 600 m Teufe das Wasser nach \u00fcber Tage. Dies hat den Vorteil, dass es nicht mehr erforderlich ist, umfangreiches Grubengeb\u00e4ude nur f\u00fcr den Zweck der Wasserf\u00f6rderung aufrechtzuerhalten. Voraussetzung daf\u00fcr ist jedoch, dass die besagten Standorte daf\u00fcr vorbereitet und umgebaut werden. So m\u00fcssen neben der F\u00f6rderung auch wesentliche Schachteinbauten geraubt und im entsprechenden Zielhorizont das Widerlager f\u00fcr die Verf\u00fcllung errichtet werden. Schlie\u00dflich m\u00fcssen im Rahmen der Verf\u00fcllung die H\u00fcllrohre eingebaut werden, in welche sp\u00e4ter die Tauchpumpen abgelassen werden. Diese Umbauma\u00dfnahmen erfordern einen planerischen, personellen und maschinellen Aufwand, der so nicht mehr vollst\u00e4ndig durch die RAG erbracht werden kann, sodass auch hier eine enge Zusammenarbeit zwischen RAG und Dienstleistern wie THYSSEN SCHACHTBAU erfolgt, um den anspruchsvollen Zeitplan daf\u00fcr einzuhalten. Zu nennen sind hier beispielsweise die Standorte Auguste Victoria 3\/7, Zollverein Schacht 12 oder Haus Aden Schacht 2, wo THYSSEN SCHACHTBAU die RAG bereits unterst\u00fctzen darf. Besonders erw\u00e4hnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch die 1.800 m lange Auffahrung des sogenannten Grubenwasserkanals zwischen dem Bergwerk Prosper-Haniel und dem ehemaligen Bergwerk M\u00f6ller-Rheinbaben. Die im Herbst 2015 begonnene und Mitte 2018 fertiggestellte Strecke hat einzig die Aufgabe, die sp\u00e4ter einmal anstehenden Grubenw\u00e4sser unterirdisch von M\u00f6ller-Rheinbaben durch Prosper und \u00fcber H\u00fcnxe bis nach Lohberg zu leiten, wo sie schlie\u00dflich nach \u00fcber Tage gepumpt werden. Der Grubenwasserkanal stellt somit die letzte Streckenauffahrung im deutschen Steinkohlenbergbau dar und diente schon nicht mehr der Aus- und Vorrichtung, sondern der zuk\u00fcnftigen Grubenwasserhaltung.<\/p>\n<p>Im Jahr 2017 ist die RAG den Weg gegangen, erstmals die Betriebsf\u00fchrung eines ganzen Standorts sowie die Vorbereitung zum Umbau zur Brunnenwasserhaltung zu vergeben, ein absolutes Novum im deutschen Bergbau. Im Saarland wird der noch verbliebene Teil des ehemaligen Bergwerks Ensdorf durch eine Arbeitsgemeinschaft von THYSSEN SCHACHTBAU und STEAG Technischer Service betrieben. Dies erm\u00f6glicht der RAG, die n\u00f6tige Personalanpassung bei gleichzeitiger Gew\u00e4hrleistung aller am Standort Duhamel und Nordschacht erforderlichen Arbeiten durchzuf\u00fchren. So betreut die Arge nicht nur den \u00fcbert\u00e4gigen Bereich, sondern auch das Grubengeb\u00e4ude inklusive Schacht Duhamel, Barbarastollen sowie die noch unter Tage befindliche Grubenwasserhaltung. Die \u00fcberaus erfolgreich zur\u00fcckgelegten eineinhalb Jahre haben gezeigt, dass dies ein gangbarer Weg ist, um einerseits alle erforderlichen personellen und strukturellen Anpassungen seitens RAG durchzuf\u00fchren, gleichzeitig aber auch die Verantwortung f\u00fcr R\u00fcckbau und Umbau eines ehemaligen Bergwerks erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In den vergangenen 50 Jahren hat die RAG als einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber in den Revieren an Ruhr, Saar und Ibbenb\u00fcren stets eine herausragende Verantwortung f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen \u00fcbernommen. Durch viel Flei\u00df und Umsicht ist es gelungen, den von vielen Menschen bedauerten und mitunter schmerzhaften Anpassungsprozess im deutschen Steinkohlenbergbau seit den 1970er Jahren bis zum heutigen Tag \u00fcberaus erfolgreich zu leiten. Waren in Deutschland im Jahr 1970 in allen Revieren noch \u00fcber 250.000 Mitarbeiter in \u00fcber 50 Betrieben besch\u00e4ftigt und f\u00f6rderten \u00fcber 110 Mio. t Steinkohle, werden in den n\u00e4chsten Jahren nur noch einige Hundert Mitarbeiter damit besch\u00e4ftigt sein, an Ruhr, Saar und in Ibbenb\u00fcren die noch bestehenden Standorte zur\u00fcckzubauen, dauerhaft zu verwahren und f\u00fcr die Grubenwasserhaltung herzurichten.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns, dass wir die RAG in den vergangenen 50 Jahren begleiten durften und w\u00fcnschen f\u00fcr die noch bevorstehenden Aufgaben viel Erfolg und Bergmannsgl\u00fcck.<\/p>\n<p>Gl\u00fcckauf!<br \/>\nAxel Wei\u00dfenborn<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thyssen-schachtbau.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7884\" src=\"https:\/\/2025.mining-report.de\/english\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2018\/12\/logo_thyssen_schachtbau.jpg\" alt=\"\" width=\"201\" height=\"95\" \/><\/a><\/p>\n\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":25,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7883","page","type-page","status-publish","hentry","category-general"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.3 - 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