VGBU

  • Exploration braucht politische Rückendeckung

    VBGU fordert im Handelsblatt gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Industrie (BDI) und der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) die frühen Entwicklungsphasen von Bergbauunternehmen finanziell zu unterstützen.

    Mit dem bestehenden KfW-Rohstofffonds können derzeit lediglich Projekte unterstützt werden, die eine technische und wirtschaftliche Machbarkeit vorweisen können. Demnach muss für die KfW-Finanzierung bereits ein sehr reifes Stadium des Projektes vorliegen. Die gesamte Vorphase bis zur endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS) sind damit den Privatinvestoren überlassen. Bis eine DFS vorliegt, können jedoch mehrere Jahre notwendig sein. Diese sog. Vorphase des Projektes bis zur DFS sollte ein separater Förderfonds unterstützen.

    Dieser Förderfonds könnte beispielsweise aus privatem Kapital und in geringem Umfang aus staatlichen Mitteln bestehen. Mit einem professionellen Kapitalmanagement können Fehlinvestitionen ausgeglichen werden und zudem Renditen erzeugt werden. Kleinteilige Finanzierungsstrukturen (20, 15, 10 Mio. €) würden Explorationsprojekten in der Anfangsphase helfen überhaupt bis zur endgültigen Machbarkeitsstudie zu gelangen. Ein solcher Fonds kann so mit wenigen finanziellen Mitteln eine große Hebelwirkung erreichen.

    Alternativ dazu kann auch ein Förderprogramm für deutsche und europäische Explorationsprojekte aufgestellt werden.

  • Kooperation zwischen bsn und VBGU

    Der Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e. V. (bsn), Essen, und der Verband Bergbau, Geologie und Umwelt e. V. (VBGU), Berlin, haben am Rande des DMT MiningForums im Mai 2022 in Berlin verabredet, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Details sollen in den nächsten Wochen verabredet und in den Gremien der Partner beschlossen werden. Die Schwerpunkte der geplanten Zusammenarbeit liegen zunächst in den Bereichen Grubenwassermanagement, Altbergbau und Flächenrekultivierung.

    Ziel der Kooperation ist es, die Interessenvertretung für Bergbauunternehmen und solche, die keine Rohstoffgewinnung mehr betreiben, zu stärken. Beide Partner wollen die Dienstleistungen für ihre Mitgliedsunternehmen in Fragen des aktiven Bergbaus sowie des Nachbergbaus künftig gemeinsam erbringen.

    Der bsn firmiert seit dem 01. März 2021 als Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau – zuvor Gesamtverband Steinkohle (GVSt). Er ist Branchen- und Arbeitgeberverband und nimmt Aufgaben in der sozialen Selbstverwaltung wahr, ist Tarifpartei für den deutschen Steinkohlenbergbau in der Nachbergbauzeit und unterstützt seine Mitglieder in Fragen der betrieblichen Altersversorgung.

    Der VBGU ist ein Arbeitgeberverband und vertritt umfassend die allgemeinen wirtschafts- und sozialpolitischen sowie tariflichen Interessen seiner Mitglieder. Er unterstützt sie u. a. bei der Forschung und Entwicklung sowie der Aus- und Weiterbildung und ermöglicht ihnen den Zugang zu wirtschaftlichen und politischen Entscheidungsträgern auf Bundes- und Länderebene. (bsn/VBGU/Si.)

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