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Kleemann | Wenn Gestein den Stein ins Rollen bringt

Wiederbelebung einer indigenen Gemeinschaft in Kanada mit Unterstützung moderner Kleemann Technik

Im Rahmen eines aktuellen Projekts liefert die indigene Gemeinschaft Garden River First Nation Gesteinskörnungen für einen 16 km langen Abschnitt des Highways 17A. Dieser verläuft direkt durch das Reservat und dient auch als Umgehung für den landesweiten Trans-Canada Highway. Um die Anforderungen im Hinblick auf Tonnage und Kornqualität zu erfüllen, wurde in einen Kleemann Maschinenpark investiert, der den Backenbrecher MOBICAT MC 110 EVO2, zwei Kegelbrecher vom Typ MOBICONE MCO 90 EVO2, zwei Siebanlagen MOBISCREEN MSC 953 EVO und das Haldenband MOBIBELT umfasst. Je nach Anforderung an das Endprodukt arbeiten die Maschinen in Kombination als primäre, sekundäre und tertiäre Brech- und Siebanlagen.

Materialaufbereitung schafft Arbeitsplätze
Die indigenen Gemeinschaften in Kanada sind lebenswichtig für das Gefüge des Landes, denn sie erhalten die indigene Kultur, die Sprache und familiäre Bindungen. In einigen Gemeinschaften schrumpfen die Bevölkerungszahlen, da es viele Mitglieder in die größeren Zentren zieht, wo es mehr Bildungschancen, Jobs und Wohnraum gibt. Das Reservatgebiet Garden River 14 liegt rund 700 km nordwestlich von Toronto und hat bekannt als Garden River First Nation 3.500 Mitglieder. Knapp über 1.000 Menschen leben direkt im Reservat. 200 davon sind in der Gemeinschaft selbst angestellt, davon sind aktuell 13 in der Materialaufbereitung beschäftigt. Das aufbereitete Material ist sehr wichtig für den Bau der Infrastruktur und die neu angeschafften Kleemann Maschinen tragen zu einem höheren Umsatz und mehr Jobs bei.

Investition in die Zukunft
Die Erneuerung des Straßenbelags läuft seit Ende 2025 und wird bis 2028 dauern. Benötigt werden fast 100.000 t Material für die Tragschicht, 170.000 t Unterbaumaterial sowie 100.000 t Asphaltstaub und Superpave. Das moderne, leistungsbasierte System für die Herstellung von Asphaltmischungen und die Auswahl von Straßenbelag-Bindemitteln, wurde entwickelt um sicherzustellen, dass der Belag extremen Temperaturschwankungen und hohem Verkehrsaufkommen problemlos standhält. „Als wir erfuhren, dass die Umgehungsstrecke saniert wird und wir als Partner an diesem Projekt mitwirken, wurde uns bewusst, dass unser damaliger Brecher veraltet war und einige Produkte, wie zum Beispiel Superpave, nicht herstellen konnte“, erinnert sich Chris Morettin, Business Entities Manager der Garden River First Nation. „Wir mussten dieses Modell durch ein neues System ersetzen, das in der Lage war, die Anforderungen des Verkehrsministeriums von Ontario zu erfüllen.“ Morettin und Travis Belleau, Leiter der Materialaufbereitung, entschieden sich für den Kleemann Anlagenzug. „Wir haben eine Finanzanalyse auf der Grundlage der zu erwartenden Umsätze durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass sich der Kauf dieser Ausrüstung über die Dauer dieses Projekts hinweg amortisiert“, so Morettin.

„Im Norden von Ontario gibt es viel Hartgestein. Je härter das Gestein ist, umso größer sind die Schäden an einem Prallbrecher. Deshalb kommen in dieser geografischen Region häufig Backen- und Kegelbrecher zum Einsatz. Sie sind einfach kosteneffizienter”, erklärt Richard Perzan, Vice President Sales, Construction and Forestry (Central) bei Brandt, dem lokalen Wirtgen Group Händler in Kanada.

Zeigt sich vom Kleemann Anlagenzug sehr überzeugt: Das Team der Garden River First Nation, das für die Materialaufbereitung zuständig ist. Foto: Wirtgen Group

Intuitiv, sicherer und flexibel einsetzbar
Neben dem Kraftstoffverbrauch ist Belleau auch von der intuitiven Bedienung angetan. „Ich bin noch nicht so lange in der Materialaufbereitung tätig. Für mich war der Umgang mit den Maschinen aber sehr einfach. Und ich denke, das spricht Bände“, fügt er hinzu. „Was mir am Touchscreen am besten gefällt, sind die vielen sichtbaren Informationen.“ Belleau mag außerdem, dass der Touchscreen im SPECTIVE Bedienkonzept bei der Behebung von Problemen hilfreich ist. „Unsere alte Maschine hatte kein Touchscreen. Man musste also viel probieren und experimentieren. Die neuen Brechanlagen können dir genau sagen, wo welcher Fehler vorliegt. Man muss sich nicht an die Problembehebung herantasten. Dadurch kann man Fehler schnell diagnostizieren, defekte Teile austauschen und die Maschine im Handumdrehen wieder in Betrieb nehmen. Das ist ein riesiger Vorteil“, betont er. Die einfache und übersichtliche Bedienung unterstützt die Arbeiter genauso wie die Sicherheitsfunktionen. Im Problemfall löst die Anlage einen Alarm aus und schaltet sich eigenständig ab. „Als Bediener muss man dann einfach nur zur Maschine gehen und den Code diagnostizieren. Der in den Maschinen integrierte Sicherheitsfaktor hat uns entscheidend geholfen, die Maschinen kennenzulernen und zu verstehen, um sie länger betreiben zu können“, sagt Belleau. Ein weiterer Vorteil zeigt sich durch die intelligente Linienkopplung, die die Maschinen ebenfalls schützt. Sensoren erkennen, wenn der Kegelbrecher zu voll wird, die Linienkopplung regelt dann die Geschwindigkeit der Aufgabeeinheit des Backenbrechers herunter.

Einnahmen sollen reinvestiert werden
Das Ziel der Garden River First Nation ist, mit der Reinvestition der Einnahmen die Wiederbelebung der Gemeinschaft zu stärken. Die Gruppe hat im vergangenen Jahr 20 neue Häuser gebaut und alle dafür benötigten Gesteinskörnungen selbst bereitgestellt. Mit der Eröffnung mehrerer Unterabteilungen hält das wirtschaftliche Wachstum an: „Auf diese Weise erhalten wir mehr Arbeit für die Gemeinschaft und geben mehr Menschen die Möglichkeit zur Rückkehr“, so Belleau. Die Sanierung des Highways 17A bringt nicht zur im Bereich der Materialaufbereitung neue Arbeit, sondern auch beim Straßenbau – wofür Maschinenbediener, Arbeiter, Vermesser und andere Kräfte benötigt werden.

Weitere Informationen:
WIRTGEN GROUP
www.wirtgen-group.com

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