Montanhistorisches Kolloquium – Montane Wasserwirtschaft und ihre Folgenutzung
Die potentielle Energie des Wassers bildete für den Bergbau jahrhundertelang die einzige effektive Kraftquelle. Insbesondere der unter starken Wasserzuflüssen leidende Gangerzbergbau erforderte eine ausgeklügelte Wasserhaltung, gemäß dem Prinzip „Wasser durch Wasser heben“. Überall dort, wo es keine Kohle zum Betrieb von Dampfmaschinen aber fließendes Wasser und Gefälle gab, blieben Wasserräder bis weit ins 19. Jahrhundert die Universalmotoren des Montanwesens. Um den steigenden Bedarf an Kraftwasser zu …