Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) startet am 1. Oktober 2026 ein Echtzeitmonitoring für global bedeutende Produktionsstandorte von mineralischen Rohstoffen. Das neue Frühwarnsystem ist Teil des DERA-Rohstoffmonitorings und bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich schneller über kritische Ereignisse auf den Rohstoffmärkten und damit verbundene Preis- und Lieferrisiken zu informieren.
Das neue Informationstool werden BGR-Präsident Dr. Tim Vietor und DERA-Leiter Dr. Peter Buchholz am Mittwoch, dem 30. September 2026, um 13:30 Uhr Herrn Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Frank Wetzel, in der BGR, Stilleweg 2, 30655 Hannover (Großer Sitzungssaal) vorstellen.
Zum Echtzeitmonitoring:
Mit dem Echtzeitmonitoring der DERA werden Bergbau- und Raffineriestandorte mit weltweiter Bedeutung für die Rohstoffmärkte überwacht. Für das Monitoring hat die DERA zunächst 12 strategisch wichtige Rohstoffe ausgewählt, darunter Kupfer, Lithium und Seltene Erden. Gemeinsam mit einem beauftragten Unternehmen werden mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz täglich Millionen von globalen Meldungen zu Ereignissen wie Naturkatastrophen, Unruhen, handelspolitische Konflikte oder Werksschließungen getrackt und bewertet. Haben solche Störungen das Potenzial weitreichender Auswirkungen auf die Lieferketten, erhalten Unternehmen, die sich für das Monitoring angemeldet haben, von der DERA eine Warnmeldung mit einer Einschätzung der Situation für die jeweiligen Rohstoffmärkte.
Weitere Informationen: https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/DE/Themen/Rohstoffmarktrisiken/Echtzeitmonitoring/echtzeitmonitoring_node.html