GDMB e.V.

  • VBGU und GDMB schließen zukunftsweisende Kooperation auf dem MiningForum 2026

    v.l.n.r.: Axel Preuße. Präsidiumsmitglied GDMB; Ivonne Arenz, Geschäftsführerin VGBU; Jens-Peter Lux, Geschäftsführer DMT GROUP. Foto: VBGU

    Im Rahmen des MiningForums 2026 in Berlin haben der Verband Bergbau, Geologie und Umwelt e.V. (VBGU) und die Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute e.V. (GDMB) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit diesem Schritt vertiefen beide Organisationen ihre Zusammenarbeit und setzen ein starkes Zeichen für Innovation, Wissenstransfer und die nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Fachgebiete.

    VBGU und GDMB verbindet das gemeinsame Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis aktiv voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Rohstoffe, Geophysik, Geotechnik, Hydrogeologie, Recycling und Umwelttechnik.

    Die Herausforderungen der Energiewende, der Rohstoffsicherung, des Klimaschutzes und der Kreislaufwirtschaft erfordern zunehmend interdisziplinäre Lösungen und starke Netzwerke. Vor diesem Hintergrund wollen beide Verbände Synergien nutzen und gemeinsame Aktivitäten entwickeln, die einen nachhaltigen Mehrwert für die Fachgemeinschaft schaffen.

    Die Kooperation schafft damit eine Plattform für den intensiven fachlichen Austausch, die Initiierung gemeinsamer Projekte sowie die Entwicklung neuer Formate für Wissenstransfer, Nachwuchsförderung und berufliche Qualifizierung. Ziel ist es, Innovationen zu beschleunigen, Fachwissen breiter verfügbar zu machen und die Attraktivität der beteiligten Branchen für zukünftige Generationen weiter zu stärken.

    Von der Zusammenarbeit profitieren insbesondere die Mitglieder beider Verbände. Sie erhalten Zugang zu erweiterten Netzwerken, zusätzlichen Fachveranstaltungen und neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Disziplingrenzen hinweg.

    Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung auf dem MiningForum 2026 legen VBGU und GDMB den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft, die Impulse für die Zukunft der Rohstoff-, Geo- und Umweltwissenschaften setzt und die gemeinsame Gestaltung einer nachhaltigen und innovativen Entwicklung aktiv unterstützt.

    Neben dem GDMB kooperiert der VBGU bereits mit dem Branchenverband Steinkohle und Nachbergbau e.V. (bsn), dem Verein für Technische Sicherheit und Umweltschutz e.V. (TSU e.V.), dem Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG) und dem BVÖ – Bergmännischer Verband Österreichs. (VBGU/MRG)

  • KBU – Kolloquium zu Wirtschaft und Umweltrecht ONLINE

    Kohleausstiegsgesetz: Inhalt und Folgen

    Das Kohleausstiegsgesetz ist inzwischen verabschiedet. Wir planen unser Kolloquium zum Kohleausstiegsgesetz für den 26.01.2021, um mit Ihnen dieses Gesetz näher zu erörtern: Einerseits wird kritisiert, dass der Ausstiegspfad weniger ambitioniert sei als von der Kohlekommission vorgesehen. Andererseits wird die Erhöhung der Strompreise kritisiert. Diese Eckpunkte gilt es zu diskutieren und vor allem mit den entscheidenden rechtlichen Problemen zu verknüpfen.

    Nach Klärung der Entschädigungszahlungen geht es nun darum, obweitere Enteignungen und Umsiedlungen erfolgen können. Dagegen wendet sich eine Verfassungsbeschwerde gegen das Kohleverstromungsbeendigungsgesetz. Sie fordert auch ein Vorziehen des Kohleausstigs auf 2030 zu Recht?

    Wirkt sich das Kohleausstiegsgesetz bzw. der Kohleausstieg auch auf die Sicherheitsleistungen aus? Inwieweit werden die Planungen im Rheinland beeinflusst, welche in dem Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 schon sehr weit vorangeschritten waren? Welche Rolle spielt die Energiespeicherung? Wie weit sind die Forschungen hierzu vorangeschritten und welcher Forschungsbedarf besteht noch?

    Alle diese Fragen werden von Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Bereichen am 26.01.2021 beim dann 21. KBU näher diskutiert. Wir würden uns freuen, Sie zur Tagung „Kohleausstiegsgesetz: Inhalt und Folgen“ begrüßen zu dürfen.

  • GDMB

    Im Oktober 2019 trat Philipp Migura als Geschäftsführer der Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute e.V. (GDMB) und der GDMB Verlag GmbH in Clausthal-Zellerfeld die Nachfolge von Jürgen Zuchowski an, der die Geschäftsstelle seit Ende 2005 leitete. In den vergangenen Jahren trug Migura als Anzeigenleiter für die drei Zeitschriften World of Metallurgy – ERMETALL, World of Mining – Surface & Underground und METALL erfolgreich zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Verlags bei und arbeitete in seiner Rolle als Prokurist bereits eng mit Zuchowski zusammen.

  • 17. KBU – Kolloquium zu Wirtschaft und Umweltrecht

    Digitalisierung in der Montanindustrie – Beispiele und rechtliche Fragen

    Industrie 4.0 ist derzeit in aller Munde. Es werden die generellen aktuellen Entwicklungen und Perspektiven aufgezeigt und Beispiele aus der Montanindustrie genannt – sowohl im Maschinenbau als auch im Bergbau. Welche Möglichkeiten gibt es in diesem Bereich, welche Entwicklungen sind denkbar?

    Wenig erforscht und geklärt sind die rechtlichen Fragen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Energiewirtschaft gerichtet. Spezifische rechtsstaatliche Anforderungen ergeben sich für die Digitalisierung der Energiewende.

    Problematisch ist die Datensicherheit: Inwieweit kann verhindert werden, dass digitalisierte Unternehmen ausgespäht werden und damit wichtige Informationen an die Konkurrenz verlieren? Umgekehrt bedarf es für Industrie 4.0 gerade des Datenaustauschs. Wie kann dieser effektiver gemacht werden? Wem gehören dann welche Daten? Dabei ergeben sich auch wettbewerbsrechtliche Probleme.

    Alle diese Fragen werden von Ingenieuren, Informatikern und Juristen mit besonderem Bezug zur Montanindustrie auf dem mittlerweile 17. KBU am 31.01.2017 in Aachen behandelt.

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