ScrapeTec Trading GmbH

  • Fördertechnik in Western Australia: ScrapeTec und KINDER bündeln Kräfte für sauberere, sicherere und wirtschaftlichere Bandanlagen

    Western Australia steht wie kaum eine andere Region für industriellen Maßstab. In den Eisenerzrevieren des Pilbara, in Gold- und Lithium-Operationen sowie in Hafen- und Umschlaganlagen laufen Förderbänder im Dauerbetrieb – über Kilometerlängen, unter extremen klimatischen Bedingungen und mit hohen Durchsätzen. Wo Materialströme in dieser Größenordnung bewegt werden, entscheidet die Leistungsfähigkeit der Fördertechnik nicht nur über die Produktivität, sondern zunehmend auch über Compliance, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz.

    Denn die Anforderungen an Betreiber von Großanlagen haben sich in den letzten Jahren spürbar verschoben: Neben Verfügbarkeit und Tonnage rücken Arbeitssicherheit, Umweltauflagen, Staubmanagement, Emissionsreduzierung und nachhaltiger Anlagenbetrieb in den Mittelpunkt. Genau an dieser Schnittstelle setzt eine neue Vertriebspartnerschaft an, die den australischen Markt für Dichtungssysteme und Staubkontrolle in der Fördertechnik gezielt adressiert: ScrapeTec in Deutschland und die KINDER Group in Australien.

    Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt KINDER den Vertrieb von Dichtungssystemen und Technologien von ScrapeTec im australischen Markt. Damit wird ein technologisch spezialisiertes Portfolio aus Europa über einen etablierten lokalen Anbieter in die großen Bergbau- und Förderregionen Western Australias gebracht – mit dem klaren Fokus, Betreiber bei Effizienzsteigerung, Emissionsreduzierung und Wartungsminimierung messbar zu unterstützen.

    Vertriebspartnerschaft mit klarem Nutzenversprechen
    Die Ausgangslage ist typisch für moderne Mining-Ökosysteme: Betreiber benötigen Lösungen, die technisch robust, skalierbar und gleichzeitig in die lokalen Betriebs- und Wartungsprozesse integrierbar sind. ScrapeTec bringt dafür eine auf Förderbandabdichtung und Materialflussoptimierung ausgerichtete Technologiekompetenz ein. KINDER wiederum verfügt als australischer Anbieter über Marktkenntnis, Nähe zu den Standorten, Servicefähigkeit und den direkten Draht zu Betreibern, EPCs und Instandhaltungsorganisationen.

    Diese Rollenverteilung ist mehr als ein Vertriebsmodell. Sie ist ein „Operational Enablement“-Ansatz: ScrapeTec liefert patentierte Schlüsseltechnologie – KINDER stellt sicher, dass Auslegung, Implementierung, Ersatzteilversorgung und die betriebliche Verankerung im australischen Kontext funktionieren. Für Betreiber reduziert das typische Risiken bei der Einführung neuer Lösungen: lange Lieferketten, fehlender lokaler Support, unterschiedliche Standards und unklare Verantwortlichkeiten. Mit KINDER als Vertriebspartner werden ScrapeTec-Produkte in Australien nicht „importiert“, sondern praktisch in die bestehende Wertschöpfung des Marktes eingebettet.

    Warum Förderbandabdichtung und Staubkontrolle in Western Australia strategisch sind
    In Western Australia sind Förderbänder nicht nur Transportmittel, sondern kritische Produktionsadern. Jeder unkontrollierte Materialaustrag entlang der Strecke – ob durch Verschüttungen, Rückstände oder Staubemissionen – hat direkte wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Konsequenzen:

    • Arbeitssicherheit: Materialansammlungen verursachen Rutsch- und Sturzgefahren, erschweren Inspektionen, erhöhen Brandlasten und führen zu zusätzlichen manuellen Reinigungsarbeiten in potenziell gefährlichen Bereichen.
    • Umwelt- und Staubauflagen: Staubemissionen werden zunehmend eng überwacht. Unkontrollierter Staub ist nicht nur ein Umwelt- und Community-Thema, sondern auch eine betriebliche Belastung: Staub kann Sensorik, Lager, Antriebe und elektrische Komponenten beeinträchtigen.
    • Anlagenverfügbarkeit und Kosten: Verschüttungen und Rückstände sind klassische Treiber von außerplanmäßigen Stillständen, erhöhtem Verschleiß, zusätzlichem Wasser-/Reinigungsbedarf und Materialverlust.
    • Nachhaltigkeit: Weniger Staub, weniger Reinigungsaufwand, geringere Materialverluste und optimierte Energie- und Wartungsprofile unterstützen einen nachhaltigeren Betrieb – ein Aspekt, der in ESG-Reporting und Genehmigungslandschaften weiter an Bedeutung gewinnt.

    Vor diesem Hintergrund sind Dichtungssysteme und Staubmanagementlösungen keine „Peripherie“, sondern zentrale Stellhebel für Performance und Compliance.

    KINDER ergänzt sein Portfolio um ScrapeTec’s Produkte – inklusive patentierter AirScrape Technologie
    Ein Kernpunkt der Partnerschaft ist die Ergänzung des KINDER-Portfolios durch die patentierte AirScrape Technologie von ScrapeTec. AirScrape ist auf die Minimierung von Materialaustrag und Staubentwicklung an kritischen Übergabepunkten ausgelegt – also dort, wo Fördertechnik in der Praxis am häufigsten „leckt“: an Schurren, Transferstellen und Übergaben mit turbulenter Luftströmung und feinkörnigen Materialien.

    Technisch betrachtet spielt an Übergabepunkten nicht nur die Mechanik eine Rolle, sondern auch Aerodynamik: Mit hoher Bandgeschwindigkeit und fallendem Schüttgut entstehen Luftverwirbelungen, die Feinstaub in die Umgebung tragen und Material aus dem Materialstrom lösen können. Lösungen, die diese Strömungs- und Dichtungsprobleme adressieren, leisten in der Praxis oft mehr als reine „Abstreiferlogik“ am Band – sie greifen früher in der Prozesskette ein, dort wo Staub entsteht.

    Für Bergwerksbetreiber in Western Australia ergibt sich daraus ein entscheidender Vorteil: Staubmanagement wird nicht primär als nachgelagerte Reinigung verstanden, sondern als präventive Prozessstabilisierung. Der Effekt ist doppelt: weniger Emissionen nach außen und weniger Sekundärverschleiß nach innen.

    Einsatz in den größten Bergwerken: Fördertechnik als Hochleistungsinfrastruktur
    Die größten Bergwerke in Western Australia arbeiten mit Förderstrecken, deren Auslegung auf Maximum-Durchsatz optimiert ist. Bandbreiten, Geschwindigkeiten und Transferstellen sind auf Massentransport ausgelegt – oft 24/7, mit minimalen Wartungsfenstern. In diesem Umfeld müssen Lösungen drei Eigenschaften vereinen:

    Robustheit gegenüber Abrasion, wechselnden Körnungen, Feuchte- und Temperaturbedingungen.
    Skalierbarkeit für große Bandbreiten und unterschiedliche Übergabeszenarien.
    Wartungsfreundlichkeit: schneller Zugang, geringe Justageanfälligkeit, klare Inspektionslogik.

    Die Vertriebs- und Servicefähigkeit von KINDER ist hier ein wesentlicher Baustein: Technologie allein entscheidet nicht – entscheidend ist, wie sie in die Stillstandsplanung, in Ersatzteilmanagement und in die Sicherheitsprozesse vor Ort integriert wird. Gerade in Western Australia, wo Distanzen groß und Zeitfenster knapp sind, ist lokal verankerter Support ein echtes Betriebsargument.

    Wirtschaftliche Vorteile für Großanlagen: Von Materialverlust bis OPEX
    Die wirtschaftliche Betrachtung von Dichtungssystemen und Staubkontrolltechnologien wird in Großanlagen zunehmend datengetrieben geführt. Betreiber stellen die Frage nicht mehr „Funktioniert es?“, sondern „Wie schnell rechnet es sich – und wie stabil ist der Nutzen über die Zeit?“. Typische Nutzenfelder, die sich aus verbesserten Dichtungs- und Transferlösungen ergeben, sind:

    1. Effizienzsteigerung und höhere Anlagenverfügbarkeit
      Die Reduzierung von Verschüttungen und Rückstände senken Reinigungs- und Reparaturaufwände. Weniger Materialansammlungen bedeuten weniger ungeplante Stopps, weniger Notfall-Instandhaltung und stabilere Förderleistung. In Hochdurchsatzanlagen ist bereits eine kleine Verbesserung der Verfügbarkeit betriebswirtschaftlich signifikant.
    2.  Emissionsreduzierung und bessere Compliance
      Weniger Staub an Übergaben entlastet nicht nur Umwelt- und Arbeitsschutz, sondern reduziert auch Folgekosten: weniger Staubablagerungen an Sensorik, weniger Verschmutzung von Antriebsbereichen, geringere Beanspruchung von Absaugsystemen und weniger Reinigungseinsätze in riskanten Zonen.
    3. Wartungsminimierung und längere Komponentenstandzeiten
      Materialaustrag wirkt wie ein Kostenmultiplikator: Er belastet Rollen, Tragwerke, Abdeckungen und elektrische Infrastruktur. Werden Staub und Verschüttungen reduziert, sinkt der Verschleiß entlang der gesamten Förderstrecke. Das reduziert OPEX nicht punktuell, sondern systemisch.
    4. Nachhaltiger Anlagenbetrieb
      Nachhaltigkeit zeigt sich hier sehr konkret: weniger Materialverluste, geringerer Wasser- und Energieeinsatz für Reinigung, weniger Ersatzteile, weniger Fahrten und Einsätze. Gerade in Remote-Operationen ist jede vermiedene Zusatzmaßnahme ein Beitrag zu Effizienz und Emissionsprofil.

    Weniger manuelle Eingriffe, weniger Exposition
    Sicherheitsstrategien in der Fördertechnik zielen konsequent darauf ab, manuelle Tätigkeiten an laufenden Anlagen zu reduzieren und Exposition in Gefahrbereichen zu vermeiden. Staub- und Verschüttungsprobleme zwingen jedoch häufig zu zusätzlichen Begehungen, Reinigungen und Inspektionen – also genau zu den Tätigkeiten, die moderne Sicherheitskonzepte minimieren wollen.

    Dichtungssysteme und Technologien wie AirScrape leisten hier einen indirekten, aber entscheidenden Beitrag: Wenn weniger Material austritt, entsteht weniger Reinigungsbedarf. Wenn weniger Staub entsteht, sinkt die Exposition in Bereichen, die sonst regelmäßig mit Feinstaub belastet wären. Zudem verbessert ein „sauberer“ Anlagenzustand die Sichtbarkeit von Leckagen, Rissen oder Anomalien – ein Vorteil für Inspektionen und präventive Instandhaltung.

    Kurz: Staub- und Materialkontrolle ist Sicherheitsengineering.

    Digitalisierung der Fördertechnik: Vom Bauteil zur Datenquelle
    Ein weiterer Treiber in Western Australia ist die fortschreitende Digitalisierung der Fördertechnik. Betreiber investieren in Condition Monitoring, Asset Health, vorausschauende Instandhaltung und zentrale Leitstände. In diesem Kontext gewinnen Lösungen an Bedeutung, die nicht nur mechanisch funktionieren, sondern auch in digitale Betriebsmodelle passen:

    Planbare Wartung statt reaktiver Reinigung: Wenn Dichtungssysteme Materialaustrag stabil minimieren, können Wartungszyklen standardisiert und datenbasiert geplant werden.
    Bessere Datenqualität: Staub und Verschmutzung beeinträchtigen Sensorik und Sichtsysteme. Emissionsreduzierung verbessert damit indirekt die Verlässlichkeit von Monitoring- und Diagnosedaten.
    Standardisierung über Standorte: Große Betreiber wollen Best-Practice-Lösungen standortübergreifend ausrollen. Eine Partnerschaft, die Technologie und lokale Umsetzung kombiniert, erleichtert Skalierung.

    Die Partnerschaft ScrapeTec–KINDER positioniert sich damit nicht nur als Produktlieferant, sondern als Wegbereiter für modernere Betriebsmodelle: weniger Störungen, bessere Planbarkeit, höhere Transparenz.

    Lokale Stärke trifft patentierte Technologie – für die Fördertechnik der nächsten Generation
    Die Bergbau- und Förderindustrie in Western Australia steht unter einem doppelten Leistungsdruck: maximale Produktivität bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit. In dieser Realität sind Lösungen gefragt, die an den Ursachen ansetzen – insbesondere an den kritischen Punkten der Fördertechnik, an denen Staub und Materialaustrag entstehen.

    Die Vertriebspartnerschaft zwischen ScrapeTec (Deutschland) und KINDER (Australien) setzt genau hier an. KINDER vertreibt die Dichtungssysteme von ScrapeTec im australischen Markt und ergänzt sein Portfolio um die patentierte AirScrape Technologie. Betreiber profitieren von einem technologisch starken Lösungsangebot, das über einen lokal etablierten Partner verfügbar ist – inklusive marktgerechter Auslegung, Implementierung und Support.

    Für Großanlagen bedeutet das: Effizienzsteigerung, Emissionsreduzierung, Wartungsminimierung und eine Fördertechnik, die besser in digitale und nachhaltige Betriebsstrategien passt. In einem Markt, in dem „sauberer Betrieb“ längst zur harten Währung geworden ist, ist das kein Nice-to-have, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.

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  • US-MSHA Silicat Rules und Scrapetec-Lösungen – Wie Scrapetec Compliance und Arbeitssicherheit verbessern kann

    In der Bergbauindustrie ist die Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften von entscheidender Bedeutung, um die Arbeiter vor Gefahren wie alveolengängiger kristalliner Kieselsäure zu schützen. Die MSHA Silica Rule, die am 17. Juni 2024 in Kraft tritt, legt Expositionsgrenzwerte fest und erfordert Maßnahmen zur Minimierung von Silicastaub. Scrapetec bietet innovative Staubkontrolllösungen wie AirScrape und DustScrape, um Bergbaubetreibern bei der Einhaltung dieser Vorschriften zu helfen. Diese Produkte reduzieren die Quarzstaubemissionen, verbessern die Luftqualität und erhöhen die Arbeitssicherheit. Durch den Einsatz der Lösungen von Scrapetec können Bergbaubetriebe auch ihre Produktivität steigern und ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Arbeitergesundheit unter Beweis stellen.

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  • Effiziente Installationen und beeindruckende Ergebnisse: Scrapetecs Partnerschaft in Peru

    Die Partnerfirma von Scrapetec in Peru, ISC Ingeniería del Sur SAC, hat eine beeindruckende Leistung erbracht. Innerhalb von 24 Stunden haben sie 108 Meter AirScrape und 2 DustScrape-Systeme installiert. Am nächsten Tag setzten sie ihr Tempo fort und fügten in nur 16 Stunden weitere 56 Meter AirScrape und 3 DustScrape-Systeme hinzu. Die Ergebnisse waren bemerkenswert, mit effektiver Staubkontrolle und Vermeidung von Verschüttungen an den Materialübergabepunkten. Diese schnellen und effizienten Installationen haben den Kunden begeistert und die Exzellenz dieser Partnerschaft in der Branche demonstriert.

    Die Ergebnisse waren nichts weniger als außergewöhnlich. Die AirScrape- und DustScrape-Systeme haben sofort ihren Wert bewiesen, indem sie Staub effektiv zurückhielten und Verschüttungen an den Materialübergabepunkten des Kunden eliminierten. Die verbesserte Arbeitsumgebung führte zu gesteigerter Produktivität und erhöhter Sicherheit für die Mitarbeiter.

    Zusammenfassend zeigt die Geschichte von Scrapetecs Partnerschaft in Peru die Kraft von Teamwork, Fachwissen und Effizienz. Mit ihren AirScrape- und DustScrape-Systemen transformiert Scrapetec Materialübergabe-Operationen, eine Installation nach der anderen, und hinterlässt einen bleibenden Eindruck auf die Branche.

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  • E-PrimeTracker im Testeinsatz bei deutschem Kunden

    Hauptrolle für intelligente Gurt-Lenkrolle: E-PrimeTracker soll sich im Test beweisen

    ScrapeTec aus Kamp-Lintfort hatte bei der letzten bauma erstmals seinen E-PrimeTracker der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Die intelligente Gurt-Lenkrolle ist mit Sensoren ausgestattet, die die Gurtlauf-Situation, Bandgeschwindigkeit und vieles mehr erfassen und diese Daten an Kontrollsysteme zum Monitoring übertragen können. Das macht eine vorausschauende Wartung möglich, die Schäden, Schiefläufe und gar Stillstände am Gurt vermeiden kann. Ein namhaftes deutsches Unternehmen hat mit ScrapeTec erstmals die Montage eines E-PrimeTracker Systems an einem kritischen Förderband vereinbart, bei dem es immer wieder zu Verläufen des Gurtes kommt, die Ursachen aber nicht verifiziert werden können. Der E-PrimeTracker soll hier helfen. In einer zeitlich festgelegten Testphase wird geprüft, ob die ScrapeTec Lösung die Kundenanforderungen erfüllen kann und einen interruptionsfreien Bandlauf gewährleisten kann. ScrapeTec geht mit dem neuen E-PrimeTracker gezielt auf den Bedarf an predictive maintenance.

    Bisher sind die Kamp-Lintforter Entwickler mit Ihrer Staubschutz-Lösung AirScrape, der kontaktfrei arbeitenden Schurren-Seitenabdichtung bereits weltweit bei großen Bergwerk-Betrieben im Einsatz und setzen sich nun auch in Belgien , den Niederlanden und im Heimatland Deutschland durch.

    Die Ergebnisse aus dem E-PrimeTracker-Test beim deutschen Kunden werden zeigen, ob auch dieser genauso erfolgreich wird.

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  • Wenn sich der Staub legt: Zementwerke entwickeln nachhaltige Konzepte mit Scrapetec Innovationen

    Bild 1. AirScrape – Staubfrei und ohne Gurtkontakt. Foto: ScrapeTec

    Ausfallzeiten, Reinigungskosten, Wartung, Materialverschleiß oder Gesundheitsbelastungen für Mitarbeiter – die Kostenfaktoren rund um die Übergabestellen an Förderanlagen sind nicht unbekannt, aber meist unbeachtet. Egal ob im Bergbau, bei der Produktion von Gipsprodukten oder Zement. Durch die Zusammenarbeit mit ScrapeTec haben nun zunehmend auch Zementwerke in Deutschland die besondere nachhaltige Wirkung einer Seitenabdichtung für Schurren entdeckt. Hersteller ScrapeTec leistet mit dieser Innovation eine Art Überzeugungsarbeit.

    Im ersten Schritt werden in der Regel 1-2 Übergabestellen an der Anlage beim Kunden mit der neuen kontaktlos arbeitenden Seitenabdichtung ausgestattet (Bild 1). Dann kommt die Arbeit im laufenden Betrieb. Die AirScrape Seitenabdichtung überzeugt meist schon auf den ersten Blick, wegen der sauberen Arbeitsweise ohne Staub und Dreck im Vergleich zu den herkömmlich ausgestatteten Übergabestellen. Wegen der entfallenen Reinigungs- und Wartungskosten hat sich die Investition nach spätestens 3 Monaten bezahlt gemacht.

    Betreiber von Anlagen lassen sich auf die Weise überzeugen, dass nachhaltiges Arbeiten auch an Fördereranlagen einfach und effizient umgesetzt werden kann – dank der innovativen Lösungen von ScrapeTec, die neben ihrer Seitenabdichtung AirScrape noch mehr Produkte rund um die Übergabestelle bieten, um nachhaltiger zu arbeiten (Bild 2, 3).

    Bild 2. TailScrape ist die ideale Ergänzung zum AirScrape und dichtet die Übergabe für ein optimales Ergebnis im Heckbereich ab. Foto: ScrapeTec
    Bild 3. PrimeTracker – das neue Gurtrollensystem. Wirkt dem Gurtschieflauf permanent entgegen. Foto: ScrapeTec

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  • Der AirScrape ist in Australien gelandet

    „Der AirScrape ist gelandet“. Das ist der Titel der News auf der Webseite von Kinder, einem der führenden Anbieter für die Planung und Ausstattung von Förderanlagen im pazifischen Raum. Lange hat man bei Kinder die beeindruckenden Fortschritte des AirScrape mit seiner kontaktfreien und staubminimierenden Arbeitsweise (Bild 1) beobachtet. Besonders die YouTube-Sequenzen über den Einsatz der innovativen Seitenabdichtung haben die Verantwortlichen überzeugt. Deshalb ergänzen nun der AirScrape als Seiten-abdichtung und der TailScrape als Heckabdichtung für Übergaben effektiv das Portfolio bei Kinder im Bereich Förderanlagen und Abdichtungen. Damit bietet Kinder seinen Kunden in Australien, Neuseeland und Indonesien eine echte Innovation im Bereich der Förderbandabdichtungen, die zudem eine hohe Wirtschaftlichkeit verspricht. Der AirScrape kann nun neben Europa, Afrika und Amerika auch beim Einsatz im pazifischen Raum überzeugen. Bei der ScrapeTec Trading GmbH aus Kamp-Lintfort ist man stolz, in vier Jahren nach Markteinführung des AirScrape nun auch in Australien eine „Punktlandung“ geschafft zu haben.

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  • Fördergurtabdichtung von ScrapeTec für das Bergwerk Chuquicamata

    Bild 1. Die erste Lieferung der Fördergurtabdichtung „AirScrape“ von ScrapeTec Trading für das Bergwerk Chuquicamata ist fertig für den Versand. Foto: Scrapetec

    ScrapeTec Trading GmbH in Kamp-Lintfort beliefert jetzt die großen Spieler, die ganz großen Bergwerke in Chile. AirScrape, die neue berührungslose Dichtungsleiste ist bei CODELCO gelistet und wurde direkt vom Bergwerk Chuquicamata bestellt. CODELCO Chuquicamata ist einer der bedeutendsten Kupferproduzenten der Welt. Die Leistung der neuen Fördergurtabdichtung „AirScrape“ hat CODELCO und das Bergwerk Chuquicamata überzeugt. Damit haben sie sich entschieden, staub-, verschüttungs- und wartungsfrei zu arbeiten. Alles ein wenig nachhaltiger. Die erste Lieferung macht sich auf den Weg nach Chile (Bild 1).

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  • Neues innovatives Seitenabdichtungskonzept macht den Unterschied

    Das neue und innovative AirScrape Förderband-Seitenabdichgungssystem arbeitet auf der Basis eines neuen und revolutionären Prinzips und eliminiert Materialverschüttungen, Staubbildung und Explosionsgefahren an Übergabestellen und anderen kritischen Abschnitten der Förderkette zu 100 %. Da dieses System kontaktfrei über dem Förderband schwebt, werden Reibung und Gurtschäden eliminiert und die Lebensdauer der Förderbandanlage verlängert (Bild 1).

    „Das AirScrape-System beinhaltet nach innen gerichtete, diagonale, aus gehärtetem Stahl gefertigte Lamellen und arbeitet nach einem neuen Prinzip, bei dem es 1 bis 2 mm links und rechts über dem Förderband schwebt. Die Lamellen lenken größere Partikel nach innen, während sie den Luftsog des Förderbands und des geförderten Materials nutzen. Luft von außerhalb wird dadurch in die Bandmitte gesogen und so fließen Staub und Feinpartikel in den Förderstrom zurück“, erklärt Thorsten Koth, Vertriebsleiter der ScrapeTec Trading GmbH, Kamp-Lintfort. „Durch diese diagonal angeordneten Lamellen und die Geschwindigkeit des laufenden Bands wird Luft von außen nach innen gesaugt. Dadurch kann weder Staub noch Material austreten. Herkömmliche Seitenabdichtungen werden gegen das Förderband gedrückt, um Staub und Material in der Mitte des Bands zu halten, aber nach einiger Zeit kann der Verschleiß der Seitenabdichtung und des Bands dazu führen, dass Material und Staub entweichen. Material, das an Übergabepunkten verschüttet wird, muss entfernt und die Seitenabdichtungen und Übergabepunkte des Bands müssen regelmäßig gewartet werden.“

    Mit dem staub- und kontaktfreien Seitenabdichtungssystem AirScrape für Bandförderer gibt es keinen Bandkontakt und somit keinen Verschleiß oder Beschädigungen. Durch den kontaktfreien Betrieb der AirScrape-Seitenabdichtung entfällt der durch die Reibung entstehende Widerstand. Dadurch verringert sich der Leistungsbedarf der Antriebe, was eine zusätzliche Kostenersparnis bedeutet.

    Studien zeigen, dass das AirScrape-System auch drei Jahre nach Installation und bei kontinuierlichem Einsatz unter rauen Bedingungen kaum Verschleißerscheinungen zeigt. Die Betriebskosten werden auch deshalb gesenkt, weil weder das Auffangen oder Beseitigen von Verschüttungen noch regelmäßige Wartung oder hoher Ersatzteilbedarf erforderlich sind.

    Die AirScrape-Module von 2 m Länge in rechter und linker Ausführung sind bis zur jeweils gewünschten Länge kombinierbar. Der AirScrape wird in drei Basisbreiten zwischen 100 und 55 mm angeboten. Damit werden alle unterschiedlichen Bandbreiten und Schurrengrößen abgedeckt. Für mehr Flexibilität auf der Förderbandanlage ist dieses System vollständig erweiterbar.

    Das AirScrape-System wird mit Abstandhaltern montiert, wobei die Lamellen direkt über dem Band schwebend gelagert sind. Die Befestigung erfolgt an der Außenseite der Schurre unter Verwendung vorhandener Klemmsysteme oder eines einfachen Schrauben-Mutter-Systems. Die Funktionseinheit des AirScrapes ist höhenverstellbar, um sich den Konturen der Förderbandrollen und dem Muldungswinkel des Bands optimal anzupassen.

    Die langlebige Trägereinheit besteht aus nicht brennbaren und antistatischen Polyurethan-Materialien und Lamellen aus Hardox/Edelstahl. FDA-zugelassene Materialien sind für spezielle Förderbandanwendungen ebenfalls erhältlich.

    Dieses System – in Deutschland von ScrapeTec nach höchsten Qualitätsstandards entwickelt und hergestellt – ist von BLTWORLD in ganz Afrika und den Inseln im Indischen Ozean lieferbar, von Grupo-ISC in ganz Südamerika und von der Scrapetec Trading GmbH für den Rest der Welt. Das ScrapeTec-Team bietet Bewertungen und Lösungen für die Planung und Umsetzung jedes Projekts. Die korrekte Installation der geeigneten Ausrüstung gewährleistet Kosteneffizienz, optimale Leistung und Sicherheit, reduziert das Ausfallrisiko und verlängert die Lebensdauer des Förder­systems.

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  • Spezialisten für Übergabestellen an Bandanlagen

    Wer wie Wilfried Dünnwald auf viele Berufsjahre als Bergmann in leitender Funktion zurückblickt, kennt die allfälligen Probleme an Übergabestellen von Bandanlagen aus erster Hand. Dabei macht es keinen Unterschied, in welcher Branche die kontinuierliche Fördertechnik Schüttgüter transportiert. Egal ist auch, ob sie unter oder über Tage arbeitet: Verschüttungen oder Staubaustritte sind ein branchenübergreifendes Ärgernis. Um beides dauerhaft eindämmen zu können, ohne dass zeitgleich der Wartungsaufwand an den dafür eingesetzten Seitenabdichtungen der Übergabebereiche exponentiell wächst, brütete Dünnwald intensiv über verschiedenen technischen Prinzipien. Dieses Grundlagen-Selbststudium der Möglichkeiten beinhaltete ein sauberes Ausschlussverfahren. Was hätte es auch gebracht, zum bereits Vorhandenen eine weitere, im Grunde ähnliche technische Lösung, zu entwickeln? Im eigenen Erfinder-Pflichtenheft ging es deshalb auch darum, die allseits bekannten ungünstigen Nebenwirkungen vorhandener Systeme auszuschalten. Um beim Thema Verschleiß, Wartungsfreiheit und Lebensdauer neue Wege zu beschreiten, kam letztlich nur ein berührungsloses Verfahren in Betracht und das Venturi-Wirkprinzip in den Fokus. Ausgehend von diesem Ansatz folgten, zusätzlich befeuert durch einen entsprechenden Kundenauftrag, zahlreiche Versuche, die sich im Testverlauf immer erfolgversprechender gestalteten. Der Prototyp des mittlerweile patentierten AirScrape war damit 2012 geboren (Bild 2), der Grundstein für eine erfolgreiche Serienfertigung gelegt. Dieser Anfangserfolg ermutigte Dünnwald 2015, diese Fertigung selbst in die Hand zu nehmen und sein Unternehmen ScrapeTec Trading GmbH in Kamp-Lintfort zu gründen (Bild 1).

    Fig. 2. AirScrape operating principle: The contact-free design guarantees dust-free operation without the risk of belt wear and tear as with classic skirtings. // Bild 2. Wirkprinzip AirScrape: Durch den berührungslosen Aufbau ist Staubfreiheit garantiert, ohne dass Bandverschleiß droht wie bei klassischen Seitenabdichtungen.
    Photo/Foto: ScrapeTec

    Nach aktuellem Stand ein anwenderrelevantes Unterfangen. Weltweit werden inzwischen etwa 1.000 Bandübergaben durch ScrapeTec-Lösungen geschützt. „Eines der ersten Serienmodelle des AirScrape ist seit 2013 täglich in einem Dolomitwerk im Einsatz und kommt noch immer zuverlässig seiner Aufgabe nach“, bestätigt der Entwickler mit berechtigtem Stolz. Auch Produkte, die unter den Namen DustScrape und TailScrape später auf den AirScrape folgten, sind stets aus dem konkreten Bedarf heraus entstanden, der sich bei Montagen vor Ort für die entwickelnden Fachleute abzeichnete oder von Kunden formuliert wurde.

    „Es ist spannend, immer eine passende Lösung finden zu können. Mittlerweile haben wir festgestellt, dass Übergabestellen dafür mehr positives Potential bieten, als man früher dachte. Mich interessiert natürlich in erster Linie die technische Seite. Aber inzwischen überzeugen unsere Produkte auch Verantwortliche im Controlling sowie Fachleute für Arbeitssicherheit und betriebliche Gesundheit. Das freut und motiviert die gesamte Belegschaft“, teilt Dünnwald gerne den Erfolg der Innovationen seines Unternehmens.

    Wie intensiv sich die Aspekte Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Effektivität, Kostenreduzierung, Umweltschutz, Energieeinsparung – kurz: Nachhaltigkeit – mit dem Einsatz eines AirScrape verknüpfen, stellt auch ScrapeTec-Vertriebsleiter Thorsten Koth regelmäßig fest. Sein momentaner Eindruck: „Der AirScrape und seine aktuellen Produktbrüder haben solide Selbstläufertendenzen ausgebildet und sind international gefragt. Unsere Teilnahme an einschlägigen Messen hat die Bekanntheit der Produkte international deutlich gesteigert. Dieses offensive Vorgehen hat uns außerdem geholfen, über neu gewonnene Partner vor Ort die ScrapeTec-Präsenz zu verstetigen.“

    Hinzu kommen zahlreiche positive Rückmeldungen von Anwendern: „Alle bestätigen, wie schnell sich der Einsatz auszahlt, wenn man als Betreiber die anfangs etwas höheren Investitionskosten nicht scheut. Die Belohnung folgt direkt. Sie besteht in der Arbeit mit einem zuverlässigen, annähernd verschleißfreien System, tatsächlicher Staubfreiheit an Übergaben, besseren Arbeitsbedingungen für die Belegschaft sowie weniger Verschleiß an Gurt, Rollen und der gesamten Anlage. Hinzu kommt ein Plus bei der Energieeffizienz. Wer sich über die Arbeitsweise des AirScrape ohne lange Reisewege ein Bild machen will, findet anschauliche Einsatz-videos leicht auch auf YouTube.“

    Mit dem Aufflammen der Corona-Einschränkungen hat ScrapeTec außerdem seine bereits im Vorfeld geplante Remote-Arbeit beschleunigt aufgenommen. Angeboten werden in diesem Segment beispielsweise Webinare oder auch Videokonferenzen, bei denen vor Ort mit einer Kamera Problemfälle dargestellt und mit den Fachleuten von ScrapeTec besprochen werden können. Das spart Zeit und Kosten im Vorfeld der Umsetzung, ohne dass eigentliche Ziel der erfolgreichen Installation zu beeinträchtigen.

    Zu den Referenzen von ScrapeTec zählen neben zahlreichen mittelständischen Betrieben u. a. Namen wie RWE, K+S, Thyssen-Krupp oder Saint Gobain. Indem der AirScrape mittlerweile weltweit an Bandübergabestellen eingesetzt wird, beweist er seine Leistungsfähigkeit auch unter härtesten klimatischen Bedingungen.

    Weitere Informationen:
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