CRMA – das “Green-Deal-Paradoxon”?

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Author/Autorin: Ass. iur. Ivonne Arenz, Managing Director, Verband Bergbau, ­Geologie und Umwelt e.V. (VBGU), Berlin/Germany
DOI: 10.66356/mrg.2026.04.01.DECDGDP

Das Gesetz zu kritischen Rohstoffen (CRMA) stellt den zentralen Rechtsrahmen der Europäischen Union zur Sicherung einer widerstandsfähigen, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Versorgung mit kritischen und strategischen Rohstoffen dar. Seine Ziele sind die Stärkung der heimischen Förder-, Verarbeitungs- und Recyclingkapazitäten, die Diversifizierung der Lieferketten, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für strategische Projekte sowie die Verringerung der strategischen Abhängigkeiten Europas unter Wahrung hoher Umweltstandards. Gleichzeitig offenbart die Umsetzung dieser Ziele eine grundlegende Herausforderung: Der Übergang zur Klimaneutralität erfordert erheblich mehr kritische Rohstoffe, während regulatorische und gesellschaftliche Zwänge deren inländische Versorgung oft einschränken. Dieses Spannungsfeld bildet das „Green-Deal-Paradoxon“. Der Beitrag basiert auf dem Vortrag der Autorin im Rahmen des „MiningForum 2026“ vom 18. bis 19. Juni 2026 in Berlin.

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