Erkenntnis allein reicht nicht – KSL Kupferschiefer Lausitz im Spannungsfeld zwischen Rohstoffsicherheitsbedarf und Realität: „Mining with ESG“ im europäischen Rohstoffrahmen

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Author/Autor: Blas Urioste, KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH, Spremberg/Germany
DOI: 10.66356/mrg.2026.04.02.DEEARNA

Das Gesetz zu kritischen Rohstoffen (CRMA, Critical Raw Materials Act) der Europäischen Union hat die strategische Bedeutung heimischer Rohstoffprojekte sichtbar gemacht. Gleichzeitig zeigt sich bei konkreten Vorhaben ein Spannungsverhältnis: Während Europa resilientere Lieferketten, strategische Autonomie und Rohstoffsicherheit einfordert, werden einzelne Projekte vor Ort vor allem an Umweltverträglichkeit, Energieintegration, Kreislaufwirtschaft, regionaler Wertschöpfung und gesellschaftlicher Akzeptanz gemessen. Das Kupferprojekt Spremberg-Graustein-Schleife der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH, Spremberg, in der Lausitz steht exemplarisch für diese neue Bewertungssystematik. Der Beitrag skizziert das Projekt, ordnet seine rohstoffwirtschaftliche und lagerstättenkundliche Bedeutung ein und zeigt, wie ESG-Anforderungen (Environmental, social, and governance, ESG) zunehmend zu technischen Designkriterien werden – von Rückverfüllung und Wasserrecycling über Dry-Stack-Konzepte bis hin zu möglichen regionalen Energie- und Stoffkreisläufen. Der Beitrag basiert auf dem Vortrag des Autors im Rahmen des „MiningForum 2026“ vom 18. bis 19. Juni 2026 in Berlin.

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