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Autorin: Birgit Linnamäe,
PhD Candidate in Management, Estonian Business School;
Strategy Advisor, Nordic Vision Group, Tallinn/Estonia
DOI: 10.66356/mrg.2026.04.03.DERKOGW
Der Artikel untersucht die Rolle kleinerer offener Volkswirtschaften in den globalen Wertschöpfungsketten des Bergbaus und der kritischen Rohstoffe. Seine zentrale These lautet, dass Bergbau-Wertschöpfungsketten zwar global ausgerichtet sein mögen, ihre tatsächliche Leistungsfähigkeit jedoch von der Ausprägung regionaler industrieller Kompetenzen abhängt. Anhand von Fallbeispielen estnischer Unternehmen analysiert der Artikel drei Zugangswege in bergbaubezogene Wertschöpfungsketten: digitale Intelligenz, zertifizierte Ingenieurskompetenz und Wissensinfrastruktur. Die Fallbeispiele zeigen, dass kleinere Unternehmen nicht über Größenvorteile konkurrieren müssen. Stattdessen können sie an eng umrissenen, aber strategisch kritischen Nischen-Schnittstellen erheblichen Mehrwert schaffen. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle von Dokumentation, Zertifizierung, Compliance und Vertrauen gelegt, durch die „Hidden Champions“ zu sichtbaren, glaubwürdigen und integrierbaren Partnern in internationalen industriellen Wertschöpfungsketten werden können. Der Beitrag basiert auf dem Vortrag der Autorin im Rahmen des „MiningForum 2026“ vom 18. bis 19. Juni 2026 in Berlin.