Home » Archiv Firmennews » Firmen-News Ausgabe 05_2016 » SKF unterzeichnet Wartungsvertrag mit Antamina-Kupfermine
Fig. 1. A SKF program for pro active maintenance takes care of smooth working of the Antamina copper mine´s open pit machinery. // Bild 1. Ein SKF-Programm zur vorausschauenden Instandhaltung sorgt dafür, dass die Tagebaugeräte der peruanischen Antamina-Kupfermine ihren Dienst möglichst reibungslos verrichten. Photo/Foto: Antamina

SKF unterzeichnet Wartungsvertrag mit Antamina-Kupfermine

Mit der Compañia Minera Antamina S.A. (Antamina) hat die SKF GmbH, Schweinfurt, einen Dreijahresvertrag zur Bereitstellung von ProActive Reliability Maintenance Services abgeschlossen. Damit etabliert Antamina eine vorausschauende Instandhaltung in ihrem Kupfertagebau in Peru. Antamina ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Konzerne BHP Billiton, Glencore, Teck und Mitsubishi. Alle zusammen haben mehr als 3,5 Mrd. US-$ in die Antamina-Kupfermine investiert. Dadurch stellt dieses Tagebau-Projekt eine der größten Bergbauinvestitionen in der peruanischen Geschichte dar.

Zur Beteiligung von SKF an diesem Vorhaben sagte John Schmidt, President Industrial Sales für Amerika, dass für die Betreiber von Minen Ausfälle betriebswichtiger Anlagen oft äußerst kostspielig sind. Das gilt umso mehr, wenn sich das Revier in eher entlegenen Gebieten befindet. Durch das spezielle Wissen von SKF in den Bereichen Tribologie, Schwingungsanalyse und Thermographie könnten derartig teure Ausfälle bei Antamina vermieden und die Maschineneffizienz verbessert werden.

Bei SKFs ProActive Reliability Maintenance Services werden „Best Practices“ aus der zustandsabhängigen Instandhaltung umgesetzt (Bild 1). Darunter befinden sich beispielsweise auch zerstörungsfreie Prüfungen kritischer Bergbau- und Werksanlagen, um die wahren Ursachen für die in der Antamina-Mine auftretenden Betriebsstörungen herausfinden zu können. Auf Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse wird SKF zusammen mit Antaminas eigenen Instandhaltungsteams alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um das erneute Auftreten dieser Betriebsstörungen zu verhindern. Dazu könnte zum Beispiel die Optimierung der Schmierintervalle, eine präzisere Wellenausrichtung oder auch die anwendungsspezifisch verbesserte Auslegung von Dichtungen und Wälzlagern gehören.

Further information/Weitere Informationen:
SKF GmbH
www.skf.de

Online_Abonnement